SCHNELLER NACH MITTE – SCHNELLER ZURÜCK
Dafür setzen wir uns ein.
Die Stammbahn
…ist schnell
Mit der Stammbahn sind die Menschen in Berlin, Potsdam und Umgebung so schnell am Ziel wie nie zuvor.
…ist umweltfreundlich
Die Stammbahn führt zu weniger Autoverkehr und damit zu weniger Lärm und Luftschadstoffen in der Region
…ist für die wachsende Region
Die Stammbahn bringt die notwendige Kapazität, damit wir in der wachsenden Region auch morgen mobil sind
Die Strecke

Die Bürgerinitiative
Die Bürgerinitiative Stammbahn setzt sich für den Wiederaufbau der Stammbahn von Berlin nach Potsdam ein. Wir sind ein überparteilicher Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin, Kleinmachnow und Potsdam.
StammbahnTisch: Donnerstag, 19. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow, 14532 Kleinmachnow, Karl-Marx-Straße 18 (Bus 622, Halt Uhlenhorst, oder Bus 115, Halt Neuruppiner Straße).
Und hier geht’s zur aktuellen Ausgabe der StammbahnPost.

Die Stammbahn
Drei gute Gründe
Schnell:
Kurze, attraktive Reisezeiten
Mit der Stammbahn werden sich die Fahrzeiten für viele Menschen deutlich verkürzen, vor allem von und nach Berlin Hbf, Berlin-Mitte, Steglitz, Potsdam und darüber hinaus.
Umweltfreundlich:
Weniger Autos, weniger Lärm, bessere Luft
Heute ist die Fahrt mit dem Auto für viele Pendler im Südwesten der schnellste Weg in die Stadt. Mit der Stammbahn wird die umweltfreundliche, elektrisch betriebene Bahn zum schnellsten Verkehrsmittel. Das wird viele Autofahrer zum Umsteigen bewegen und das Verkehrswachstum von morgen kann gleich auf die Schiene verlagert werden. Zehntausende Anwohner der Straßen – besonders entlang der B1 – werden dadurch profitieren, durch weniger Straßenlärm und weniger Luftverschmutzung.
Gut für die
wachsende Region:
Der vollständigen Bahnknoten Berlin
Berlin, Potsdam und die Region wachsen. Die Straßen und Züge zwischen Berlin und Potsdam sind voll. Die Berliner Stadtbahn kann heute schon keine zusätzlichen Züge mehr aufnehmen; bei einer Sperrung ist der Südwesten Brandenburgs von Berlin abgeschnitten. Die Stammbahn ist daher fester Bestandteil des Bahnknotens Berlin, dem Herz des Regionalverkehrs für Berlin und Brandenburg. Ohne Stammbahn ist die Leistungsfähigkeit des Regionalverkehrs weit über die Grenzen von Berlin und Potsdam hinaus eingeschränkt.
Reisezeiten im Vergleich (in Minuten)

Fragen und Antworten zur Potsdamer Stammbahn
Warum die Stammbahn?
Was ist die Stammbahn?
Die Stammbahn war die erste Bahnverbindung in Preußen, die zweite in Deutschland und der „Stamm“ des preußischen Bahnnetzes. Sie wurde 1838 eröffnet und verkehrte zunächst zwischen Berlin und Potsdam. Bis 1846 wurde die Strecke über Werder (Havel) und Brandenburg a.d. Havel nach Magdeburg verlängert. Heute wird die Stammbahn nur westlich von Potsdam-Griebnitzsee für den Regionalverkehr genutzt. Zwischen Griebnitzsee, Zehlendorf, Steglitz, Schöneberg und Potsdamer Platz liegt die Trasse hingegen weitgehend brach, ist aber noch durchgehend vorhanden. Diese Lücke zu schließen und wieder Züge auf ihrer angestammten Trasse aus dem Westen Brandenburgs über Potsdam und Berlin-Zehlendorf nach Berlin-Mitte fahren zu lassen, wäre ein enormer Gewinn für die Mobilität in Berlin-Brandenburg und ist das Anliegen der Bürgerinitiative Stammbahn.
Die Wiederinbetriebnahme der seit 1945 unterbrochenen Stammbahn war Teil des Pilzkonzeptes von 1992 für den Wiederaufbau der Eisenbahn in Berlin von 1992, an dem der Berliner Senat weiterhin festhält. Aus Kostengründen wurde das Projekt aber zurückgestellt.
Die aktuelle Diskussion über die Stammbahn wurde ausgelöst durch die ständig steigende Nachfrage im Regionalverkehr. Grund dafür ist das anhaltende Wachstum der Bevölkerung in Berlin und dem umgebenden Brandenburg, was zu einem verstärken Pendleraufkommen der Berufstätigen und Schüler sowie zu mehr Freizeitverkehr führt. Dies gilt auch für die Strecke von Magdeburg über Brandenburg a.d. Havel, Werder/Havel und Potsdam nach Berlin. Hier rechnet der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mit einem Nachfragezuwachs von bis zu 28 Prozent bis zum Jahr 2030.
Mit der Rahmenvereinbarung vom 4. Oktober 2017 haben sich die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn AG erstmals seit 1990 (!) gemeinsam zum Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn positioniert.
Wer braucht die Stammbahn?
Berlin und Brandenburg brauchen die Stammbahn. Die seit 1945 brachliegende Bahnstrecke von Berlin nach Potsdam ist einmalig in Deutschland. Wie eine Perlenkette führt die Bahn zentral durch die fünf „Großstädte“ Berlin, Schöneberg, Steglitz, Zehlendorf und Potsdam. In jedem anderen Bundesland gäbe es zwischen diesen Städten einen schnellen Regionalexpress, dessen Notwendigkeit niemand bezweifeln würde.
Potsdam braucht die Stammbahn. Obwohl im Berufsverkehr 4 Regionalzüge pro Stunde nach Berlin fahren, sind die Züge überlastet. Einsteiger in Potsdam Hbf. finden keinen freien Sitzplatz mehr. Und mehr als vier Züge pro Stunde aus Potsdam kann die Berliner Stadtbahn nicht aufnehmen. Gleichzeitig wächst Potsdam weiter, für 2030 werden fast 200.000 Einwohner erwartet. Mit der Stammbahn gäbe es endlich mehr Kapazität und Betriebsstabilität auf der Schiene. Gleichzeitig werden die Universitätsstandorte Golm und Griebnitzsee besser an Berlin angebunden: Tausende Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen dann schneller ans Ziel.
Der Brandenburger Westen braucht die Stammbahn. Der Ballungsraum Berlin-Brandenburg dehnt sich aus. Auch Kommunen außerhalb des Einzugsbereichs der S-Bahn, wie Götz und Groß-Kreutz, verzeichnen einen starken Bevölkerungszuwachs. Das Angebot von einem Regionalzug pro Stunde reicht nicht mehr aus und lässt viele Pendler das Auto nehmen. Der Autoverkehr aus dem westlichen Potsdamer Umland hat solche Ausmaße angenommen, dass Potsdam Fahrstreifen für den Autoverkehr gesperrt hat um die Innenstadt vor dem Verkehrsinfarkt zu bewahren. Mit der Stammbahn wird endlich ein Zugangebot möglich, wie es das Umland einer Metropole benötigt.
Berlin braucht die Stammbahn. Weil viele Pendler aus dem Südwesten heute mit dem Auto schneller als mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit, zum Einkaufen oder an ihr Ausflugsziel kommen, leiden die Bezirke entlang der Bundesstraße 1 unter den Folgen von zu viel Autoverkehr: Lärm, Abgase und zu wenig Platz für Linienbusse, Radfahrer und Fußgänger. Die Stammbahn mit ihren attraktiven Fahrzeiten und neuen Direktverbindungen wird viele Autofahrer zum Umsteigen bewegen.
Rechnet sich die Stammbahn?
Eine im Jahr 2016 durchgeführte Untersuchung des VBB kam zu dem Ergebnis, dass die Stammbahn einen der höchsten Fahrgastzuwächse aller Bahnkorridore in und um Berlin erzielen würde. Dieses Ergebnis muss noch durch eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) untermauert werden.
Eine jetzt (2020) 12 Jahre alte NKU zur Stammbahn, die vom Brandenburgischen Infrastrukturministerium in Auftrag gegeben wurde, kam noch zu dem Ergebnis, dass die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn unwirtschaftlich sei. Diese Untersuchung wurde schon damals als unzulänglich kritisiert und ist heute ebenso wie die damals unterstellten Bevölkerungszahlen überholt. Weitere Mängel:
+ In der NKU 2008 wurde ein Betriebsprogramm unterstellt, das in der Realität so nie vorgesehen war.
+ In der Untersuchung wurde unterstellt, dass die Stammbahn von schweren, lokbespannten Zügen befahren wird, die normalerweise für lange Regionalexpresslinien vorgesehen sind. Eine Bedienung der Stammbahn mit leichteren und preiswerteren Zügen wurde nicht in Betracht gezogen.
+ Wegen angeblich fehlender Wendemöglichkeiten im Hauptbahnhof wurde unterstellt, dass die Züge leer zum Gesundbrunnen weiterfahren – mit entsprechenden Kosten. Die effizientere Verknüpfung der Stammbahn mit Linien im Berliner Norden wurde nicht gerechnet.
Mittlerweile fahren zwischen Potsdam und Berlin auf Grund der hohen Nachfrage im Berufsverkehr vier Züge je Stunde; die Stadtbahn hat ihre Leistungsgrenze erreicht. Die Bevölkerung wächst weiter. In Berlin kommen seit 2011 jährlich mehr als 50.000 Menschen hinzu, in Brandenburg lebt mittlerweile knapp die Hälfte der Einwohner rund um die Stadt Berlin. Auf mittlere Sicht kann die wachsende Nachfrage im Bahnverkehr auf der Relation Potsdam – Berlin Hbf. nur mit der reaktivierten Stammbahn befriedigt werden. Mit einem attraktiven Schienenverkehr werden Pkw-Nutzer motiviert, auf das Auto zu verzichten – und das ist dringend notwendig, um die deutschen Klimaziele zu erreichen.
Gibt es Alternativen zur Stammbahn?
Warum nicht die bestehende Infrastruktur ausbauen und den S-Bahn-Takt verdichten?
Die Taktverdichtung auf der Linie S1 ist sinnvoll und findet in den Hauptverkehrszeiten zwischen Potsdamer Platz und Zehlendorf bereits statt. Auch die Verlängerung der S-Bahn von Zehlendorf über Düppel/Kleinmachnow nach Kleinmachnow-Dreilinden wäre ein Beitrag zur lokalen Erschließung. Allerdings kann die S-Bahn nicht die zentrale Funktion der Stammbahn ersetzen, nämlich die schnelle Verbindung von Magdeburg über Brandenburg an der Havel, Werder/Havel und Potsdam nach Berlin Mitte. Die hohen Reisegeschwindigkeiten der Stammbahn, die viele Autofahrer zum Umsteigen auf die Schiene bewegen werden, können mit der S-Bahn mit ihren zahlreichen Zwischenhalten nicht erreicht werden.
Warum können nicht mehr Züge auf der bestehenden Regionalbahnlinie von Potsdam nach Berlin fahren?
Bisher können die Regionalzüge von Potsdam nach Berlin nur über die Berliner Stadtbahn fahren, der zentralen Ost-West-Achse zwischen Ostkreuz und Westkreuz. Nur zwei Gleise müssen hier für den gesamten Ost-West-Verkehr von Regional- und Fernbahn reichen. Die Strecke ist an ihrer Kapazitätsgrenze und wurde vom Infrastrukturbetreiber DB Netz AG schon im Dezember 2012 als überlastet klassifiziert. Ausweichmöglichkeiten bestehen nicht. Im neuen Nord-Süd-Fernbahntunnel ist dagegen Kapazität frei – diesen erreichen die Züge aus Potsdam aber nicht. Es sei denn, die Potsdamer Stammbahn würde reaktiviert, um die Züge auf der bestehenden freien Trasse von Potsdam über Kleinmachnow, Zehlendorf, Steglitz und Schöneberg nach Berlin Hbf. zu führen. Eine wesentliche Voraussetzung wurde bereits geschaffen: Beim Bau des Nord-Süd-Tunnels in den 2000er Jahren entstand für 25 Mio. EUR auch eine Ausfädelung auf die Stammbahn-Trasse.
Warum nicht erst einmal den RB 33 von Berlin Wannsee über Berlin Zehlendorf nach Berlin Steglitz verlängern?
Die Verlängerung der RB 33 von Berlin-Wannsee nach Berlin-Steglitz ist ohne Frage sinnvoll, für die Pendler aus Potsdam-Mittelmark ebenso wie den Freizeitverkehr aus dem Berliner Südwesten. Die verlängerte RB33 würde aber weder das Zentrum Potsdams noch das Zentrum Berlins berühren und hat deshalb nichts mit der Wiederinbetriebnahme der Stammbahn zu tun. Verkehrspolitisch geboten oder gar dringend ist diese Verlängerung ebenfalls nicht. Ohnehin plant der VBB die Linie RB 33 in ihrer heutigen Führung ab dem Jahr 2022 aufzugeben um dafür die Züge der Linie RE7 öfter fahren zu können. Die zusätzlichen Züge der RE 7 werden zwar weiterhin in Wannsee enden, da sie aber mit elektrischen Triebwagen bedient werden, ist eine Verlängerung nach Steglitz über die nicht elektrifizierte Bestandsstrecke ausgeschlossen.
Wäre nicht die Strecke parallel zur S1 über Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee (Industriegleis/Wannseebahn eine Alternative?
Die Stammbahn ermöglicht die Verbindung von Brandenburg a.d.H., Werder (Havel) und Potsdam mit Steglitz, Schöneberg und Berlin Mitte sowie eine Entlastung des völlig überfüllten RE 1. Zudem würde Kleinmachnow wieder einen Bahnanschluss erhalten. All dies kann über die Wannseebahn nicht realisiert werden. Das Industriegleis entlang der Wannseebahn über Nikolassee, Schlachtensee und Mexikoplatz wäre kein Ersatz; die eingleisige Strecke könnte nur im 30-Minuten-Takt befahren werden. Bei einem gleichwertigen Ausbau wie für die Stammbahn vorgesehen, müßte sie elektrifiziert und voraussichtlich umfänglich mit Lärmschutz versehen werden. Wie dieser Lärmschutz an der Trasse in 4-Meter-Dammlage und am angedachten Regionalbahnhof Mexikoplatz aussehen würde, möchte man sich nicht vorstellen.
Kann die S-Bahn über Teltow-Stahnsdorf-Dreilinden-Wannsee („Ringschluss“) die Region TKS nicht viel besser erschließen als die Stammbahn.
Stammbahn und Ringschluss stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Sie haben unterschiedliche Ziele. Die Stammbahn ist notwendig für die weitere und umweltverträglichere Entwicklung des Verkehrs in der Region Berlin-Brandenburg, der (schrittweise) Ringschluss hilft der umweltverträglicheren lokalen Erschließung von Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Ein Haltepunkt Sputendorfer Straße ist gut für Stahnsdorf. Ein Haltepunkt Düppel / Kleinmachnow ist gut für Zehlendorfer, Kleinmachnower, Stahnsdorfer und Teltower, und alle, die sonst noch mit der Regionalbahn fahren wollen! S-Bahn und Stammbahn ergänzen sich – sie gegeneinander auszuspielen heißt sie zu verzögern und den Autoverkehr weiter zu bevorzugen. Zu Recht hat das Land Brandenburg im Entwurf für den Landesnahverkehrsplan 2018-2022 formuliert: „Innerhalb von Brandenburg wird zudem perspektivisch die Verlängerung der S-Bahn nach Stahnsdorf Sputendorfer Straße geprüft.“
Oder doch lieber einen Fahrradschnellweg auf der Stammbahn-Trasse?
Die vor einiger Zeit diskutierte Fremdnutzung oder Überbauung der Trasse als „Fahrradschnellweg“ oder „Multifunktionsweg“ würde die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn auf Dauer zunichte machen. Auch eine temporäre Nutzung als Fahrradweg und Rückbau nach ca. 10 Jahren wäre angesichts von Kosten im zweistelligen Millionenbereich ein verantwortungsloser Umgang mit Steuergeldern. Allein dies spricht gegen einen Radschnellweg. in der geplanten Trassenführung. Was aber besonders befremdet: Fahrrad und Schiene sind Teil des Umweltverbundes aus Bus & Bahn, Fuß & Rad. In den letzten Jahren gab es viele Erfolge bei dem gemeinsamen Bemühen, das Monopol des Autos auf den Straßenraum zu brechen: Mit der Initiative für einen Radschnellweg statt der Stammbahn würden Rad und Schiene gegeneinander ausgespielt, profitieren würde der Autoverkehr. Dies ist ein direkter Widerspruch zur beschlossenen politischen Linie des neuen Senats. Mittlerweile ist die Idee des Radschnellweges auf der Stammbahntrasse zum Glück Geschichte. Die vom Senat beauftragten Ingenieurbüros haben im September 2017 festgestellt, dass ein Radweg wegen der hohen Investitionskosten und der begrenzten Nutzungszeit nicht wirtschaftlich wäre.
Wie wird die Stammbahn ausgebaut?
Kann eine Wiederinbetriebnahme der Stammbahn auf der bis heute gewidmeten Trasse ohne Planfeststellungsverfahren erfolgen?
Nach schriftlicher Stellungnahme des Konzernbevollmächtigten der DB AG für Berlin „kann festgestellt werden, dass unabhängig vom Ausbau als Fernbahn/Regionalbahn oder als S-Bahn ein Planfeststellungsverfahren erforderlich würde. In diesem Verfahren würden auch die Aspekte des Lärmschutzes geklärt.“
Wie steht es um den Lärmschutz?
Lärmschutz für Schienenwege ist in §§ 41 ff. Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) i. V. m. der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) geregelt. Hiernach entsteht beim Ausbau bestehender Verkehrswege ein Anspruch auf Lärmvorsorge, wenn eine wesentliche Änderung erfolgt. Ob bei einer Elektrifizierung die o.g. Voraussetzungen der Verkehrslärmschutzverordnung vorliegen und Anspruch auf Lärmvorsorge entsteht, ist eine Frage, die vom Eisenbahn-Bundesamt als zuständige Behörde zu entscheiden ist. Zur Identifikation der erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen wird eine schalltechnische Untersuchung durchgeführt. Der Lärmschutz ist Teil des ohnehin notwendigen Planfeststellungsverfahrens.
Welche Haltestellen wird es zwischen Potsdam und Berlin Hbf. geben?
In den bisherigen Planungen (VEPRO 2000, Intraplan 2008) wurden immer die Haltepunkte Griebnitzsee, Europarc Dreilinden, Düppel / Kleinmachnow und Zehlendorf unterstellt, und die Haltepunkte Steglitz und Schöneberg optional vorgesehen. Hinzu kommt der Haltepunkt Potsdamer Platz. Eine derart dichte Folge von Haltestellen ist für eine Regionalbahn nicht ungewöhnlich und angesichts der jeweiligen Wohnbevölkerung bzw. Arbeitsplatzdichte auch angemessen.
Wird es auf der Stammbahn auch Güterverkehr geben?
Nach unserem bisherigen Kenntnisstand: Nein. Zwar wäre grundsätzlich die Stammbahn auch für den Güterverkehr nutzbar. Derzeit gibt es im Berliner Bereich der Stammbahn aber keine Verladestelle, die Anlagen in Lichterfelde West werden nur noch für innerbetriebliche Zwecke sporadisch genutzt. Ziel und Quelle des dort an- und abgefahrenen Güterverkehrs war bis zu seiner Einstellung der Rangierbahnhof Seddin, in dem die Züge gebildet werden. Dieser ist über die Stammbahn nicht erreichbar, sondern nur über Berlin Wannsee und das Industriegleis entlang der S1 über Berlin Schlachtensee. Nördlich von Lichterfelde West sind alle Verladestellen und die ehemaligen Güterbahnhöfe in Steglitz und Schöneberg schon lange stillgelegt und größtenteils abgebaut.
In den dann anschließenden Nord-Süd-Fernbahntunnel dürfen Güterzüge nicht einfahren. Deshalb ist die Stammbahn für durch Berlin durchfahrende Güterzüge nutzlos. D.h. im Bereich Potsdam-Zehlendorf und Lichterfelde-West – Berlin Hauptbahnhof gäbe es definitiv keinen Güterverkehr.
Auch für den Fall des Wiederaufbaus der Schöneberger Kurve (von der Stammbahn zum Innenring in östliche Richtung) bestünden keine erkennbaren Ziele. Güterverkehr über die Stammbahn und den Innenring weiter Richtung Norden und Osten zu führen, ist bahntechnisch nicht sinnvoll. Für diese Relation besteht der südlich um Berlin herum führende, durchgehend zweigleisig ausgebaute, Berliner Außenring, an dem sich nicht umsonst alle wichtigen Güterverkehrsanlagen in der Region konzentrieren. Im Übrigen gelten auch für den Güterverkehr die gesetzlichen Umweltauflagen und Lärmschutzbestimmungen. Hier werden Ängste ohne Grundlage geschürt.
Besteht an den Bahnschranken bei den Kreuzungsstraßen Karl-Marx-Straße / Benschallee, Clauertstraße und Idsteiner Straße erhöhte Unfallgefahr?
Im Rahmen der Planfeststellung wird festgelegt, an welchen Stellen Bahnübergänge vertretbar sind und wo Brücken bzw. Unterführungen geplant werden. Für die Kreuzung mit der Benschallee / Karl-Marx-Straße sind Flächen für eine Straßenaufweitung zum Bau einer Bahnunterführung planungsrechtlich gesichert (Bebauungspläne X-168 und X-171).
Die beiden anderen zu kreuzenden Straßen, die Clauertstraße und die Idsteiner Straße, haben ein geringeres Verkehrsaufkommen. Ein Stau ist dort, auch angesichts der kurzen Schließzeiten moderner Schrankenanlagen, nicht zu erwarten.
Werden nicht mit dem Bau der Stammbahn schützenswerte Naturflächen vernichtet?
Der Verlauf der Stammbahn-Trasse führt zwischen Kleinmachnow und Kohlhasenbrück durch den Forst Düppel. Tatsächlich stellt der Eingriff in die Natur eine Abwägung dar, nämlich zwischen klimafreundlicher Mobilität mit der Bahn und motorisiertem Individualverkehr im Auto. Also entweder mehr Straße oder wieder mehr Schiene.
Die Behauptung, durch die Reaktivierung der Stammbahn würden 40 Hektar wertvoller Laubmischwald vernichtet, ist weder nachvollziehbar noch belegbar. Die Breite einer Bahntrasse wird in §10 Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) geregelt. Danach muss der Gleisabstand auf der freien Strecke bei Neubauten und umfassenden Umbauten mindestens 4,00 m betragen. Für die Vegetationspflege wird präventiv links und rechts der Gleisanlage eine 6,00 m breite Rückschnittzone eingerichtet, jeweils gemessen von der Gleismittenachse Damit hat eine zweigleisige Strecke eine Trassenbreite von 16,00 m. Im Fall von Schallschutzwänden geht das Eisenbahnbundesamt (EBA) wg. Wartungs- und Evakuierungswegen von 18,00 m bei einseitigem Schallschutz und von 20,00 m bei beidseitigem Schallschutz aus. Bezogen auf die 9,8 km lange Strecke zwischen S-Bf. Zehlendorf und S-Bf. Griebnitzsee würde eine Fläche von 7,4 ha Wald i.S.d. Waldgesetzes des Landes Brandenburg in Anspruch genommen. Selbst bei Einbezug der baumbestandenen Sukzessionsflächen (6,15 ha) wären tatsächlich 13,55 ha Wald und waldähnliche Flächen betroffen.
Im Rahmen der Planfeststellung wird eine Vegetationsanalyse durchgeführt und die reale Bewaldung berechnet. Auch bei einem Trassenwiederaufbau sind landschaftspflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zwingend.
Könnten auf der Stammbahn auch alternative Techniken zur Anwendung kommen, wie z.B. ein Akku- oder Wasserstoffzug?
Bei den elektrischen Lösungen ohne direkte Stromzufuhr scheint sich gegenwärtig der Batteriebetrieb gegenüber dem Wasserstoff durchzusetzen: Weil dieser weniger neue Technik erfordert (Stromkreisläufe haben wir schon, Wasserstoff noch nicht) und nicht zuletzt, weil auch die Politik in der Industrieförderung auf Batterien setzt.
Die Stammbahn ist dafür allerdings nicht geeignet, da sie einen Lückenschluss in einem ansonsten weitgehend mit Oberleitung elektrifizierten Netz darstellt. Selbst wenn für die Stammbahn Batteriefahrzeuge beschafft werden, würde der Nutzen der Stammbahn für Umleitungsverkehre bei Sperrung der Stadtbahn durch die fehlende Oberleitung zunichte gemacht.
Batterie- oder Wasserstofffahrzüge sind eher interessant, um die Elektrifizierung auf der letzten Meile zu sparen, wo sich aufgrund einer geringen Zugzahl die Elektrifizierung nicht lohnt und gleichzeitig keine langen Strecken ohne Oberleitung zurückgelegt werden müssen.
Stimmen zur Stammbahn
Eine Auswahl von Stellungnahmen und Beschlüssen seit 1991
24.09.2025: Dietmar Woidke (SPD): Ministerpräsident des Landes Brandenburg: „Jeder Kilometer Schiene, jede bahntechnische Anlage, die ertüchtigt wird, jede Investition im Bahnbereich, die zu mehr Verkehr auf der Schiene führt, ist ein Beitrag zum Klimaschutz.“, PNN v. 24.09.2025
09.2025: Severin Fischer (SPD): „… werde ich im engen Austausch mit dem Land Brandenburg darauf hinwirken, dass die nächsten Planungsphasen rechtzeitig vorbereitet […] werden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine OB-Wahl Potsdam 2025
09.2025: Clemens Viehrig (CDU): „Gegenüber dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) frühzeitig dafür werben, dass die Potsdamer Stammbahn ein Potenzialprojekt für das Sondervermögen des Bundes sowie den Klima- und Transformationsfonds (KTF) ist.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine OB-Wahl Potsdam 2025
09.2025: Noosha Aubel (parteilos): „… würde ich bereits bei meinem Antrittsbesuch beim Brandenburger Infrastrukturminister sowie beim Brandenburger Finanzminister den enormen Nutzen in verschiedenen Feldern für das Land Brandenburg deutlich machen. Dabei würde ich auch auf eine frühzeitige und auskömmliche Finanzierung dringen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine OB-Wahl Potsdam 2025
09.2025: Dirk Harder (parteilos): „… unsere Forderungen gegenüber der Landesregierung kommunizieren, um das Interesse an und die Unterstützung des Projektes erneut zu bekunden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine OB-Wahl Potsdam 2025
09.2025: Michael Reichert (BVB / Freie Wähler): „… werde ich mich so bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass das Projekt in die Priorisierungsliste aufgenommen und ausreichend finanziert wird.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine OB-Wahl Potsdam 2025
04.2025: Ute Bonde (CDU), Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin, „sprach sich `perspektivisch´ für eine weitere Verlängerung der U3 bis Düppel-Kleinmachnow aus, um eine Verknüpfung mit den Regionalzügen auf der Stammbahn zu schaffen.“, PNN v. 29.04.2025
02.2025: Christin Willnat (Die Linke), Bundestagskandidat im Wahlkreis 60 Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I: “Die Linke setzt sich für die Reaktivierung von Bahnstrecken ein. Wir halten dies für einen wichtigen Baustein für einen gut ausgebauten, flächendeckenden ÖPNV. Auch die Reaktivierung der Stammbahn ist für uns ein wichtiges Projekt.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Matti Karstedt (FDP), Bundestagskandidat im Wahlkreis 60 Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I: “Beide Bundesländer und die DB würden von einer Wiederinbetriebnahme profitieren, primär würden der Kfz-Verkehr aber auch die S-Bahnlinie 7 und der Regionalverkehr entlastet werden. Zudem würde die Regionalentwicklung gefördert werden.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Olaf Scholz (SPD), Bundestagskandidat im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: “Eine gute Verkehrsanbindung ist zentrales Schlüsselelement für die nachhaltige Entwicklung Kleinmachnows. Die Reaktivierung der Stammbahn spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Pendler aus Potsdam und dem Südwesten Berlins sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um in die Städte und zu ihren Arbeitsplätzen zu kommen. Ein gut funktionierender öffentlicher Personennahverkehr spielt außerdem eine wesentliche Rolle für das Erreichen der Klimaneutralität.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Tabea Gutschmidt (CDU), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: “Auch die CDU ist diesem Projekt sehr zugeneigt, bringt doch eine gute Anbindung auch neues Wachstum mit sich. Natürlich ist mir bewusst, dass es nicht nur Befürworter dieser Stammbahn gibt. Gerade in Kleinmachnow haben die Bürgerinnen und Bürger berechtigte Sorgen. Aufgabe der Politik und auch der Bahn wird es sein, die laufenden Planungsphasen Schritt für Schritt und vollkommen transparent nach außen zu tragen, damit die Stammbahn und deren Stationen die maximale Akzeptanz erfahren.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Isabelle Vandré (Die Linke), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: “Sowohl auf Landesebene als auch im Bundestag werden wir die Reaktivierung von Bahnstrecken weiter in den Blick nehmen und uns nach den Fortschritten erkundigen, damit weder die Landesregierung noch der Bund sich dort aus der Verantwortung ziehen können. Wir werden auch die Stammbahn im Rahmen dessen aktiv begleiten.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Linda Teuteberg MdB (FDP), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: “Den Wiederaufbau der „Stammbahn“ sehen wir Freien Demokraten als ein attraktives und sinnvolles Mobilitätsangebot, denn für die FDP endet die Metropolregion nicht am S-Bahn-Ring.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Adrian Grasse (CDU), Bundestagskandidat im Wahlkreis 78 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: “Die Potsdamer Stammbahn ist für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf und damit den Wahlkreis, DAS prioritäre Projekt im (über-)regionalen Verkehr des kommenden Jahrzehnts. Allein drei neue Regionalbahnhöfe werden neue attraktive Verkehrsverbindungen in die Berliner City und nach Brandenburg bieten. Und gerade diese neuen Bahnstationen in Düppel, Zehlendorf und am Rathaus Steglitz benötigen in den nun laufenden Planungsphasen einen intensiveren Blick.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Ruppert Stüwe MdB (SPD), Bundestagskandidat im Wahlkreis 78 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: “Die Stammbahn ist ein wichtiger Baustein zur Verkehrswende in Berlin. Sie ermöglicht eine schnelle Verbindung zwischen Potsdam und der Berliner Innenstadt und entlastet gleichzeitig die S-Bahn. Ich bin schon seit langem in regelmäßigen Gesprächen zum Wiederaufbau der Stammbahn. Diese werde ich auch in Zukunft fortsetzen, den oftmals lassen sich auch Probleme und Missverständnisse im direkten Austausch ausräumen.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Nina Stahr (Bündnis90/Die Grünen), Bundestagskandidat im Wahlkreis 78 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: “Die Wiederanbindung dieser Strecke ist ein entscheidender Beitrag zur Verkehrswende in Berlin und Brandenburg – insbesondere für eine bessere Anbindung Kleinmachnows und des Berliner Südwestens sowie für dichtere Verbindungen nach Potsdam. […]. Als Bündnisgrüne setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für die Reaktivierung der Stammbahn ein.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Marcus Otto (Die Linke), Bundestagskandidat im Wahlkreis 78 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: “Sowohl auf Landesebene als auch im Bundestag wird Die Linke die Reaktivierung von Bahnstrecken weiter im Blick behalten. Gerade als Umweltpolitiker halte ich es für essenziell, die Fortschritte in meinem Wahlkreis im Blick zu halten und als wahrscheinlicher Vertreter der Opposition den Ausbau in der öffentlichen Debatte zu halten, damit Land und Bund ihrer Verantwortung nachkommen. Die Stammbahn bleibt dabei ein sehr zentrales Projekt für unseren Bezirk.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
02.2025: Henning Krumrey (FDP), Bundestagskandidat im Wahlkreis 78 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: “Sollte ich in den Bundestag gewählt werden, werde ich mich für die Stammbahn einsetzen – auch wenn ich nicht Mitglied im Verkehrsausschuss würde, also direkt in diesem Bereich Verantwortung übernehmen könnte.”, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2025
06.01.2025: Markus Schmidt (SPD), Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Kleinmachnow: „Ich sehe die Stammbahn als Schlüsselprojekt, das unsere Gemeinde stärkt und den Weg in eine zukunftsorientierte Mobilität ebnet.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine BM-Wahl 2025
06.01.2025: Bodo Krause (CDU), Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Kleinmachnow: „Der Wiederaufbau der Stammbahn bietet nach Jahrzehnten des Nichtentscheidens Kleinmachnow eine historische Chance, nach über 60 Jahren wieder eine direkte Anbindung an das Schienennetz zu erhalten. Dies ist ein zentraler Beitrag zur Verbesserung der Mobilität und zur Stärkung der regionalen Infrastruktur.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine BM-Wahl 2025
06.01.2025: Alexandra Pichl (Bündnis90/Die Grünen), Kandidat für das Amt der Bürgermeisterin in Kleinmachnow: „Der Wiederaufbau der Stammbahn wird nicht nur die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessern, sondern auch zur Stärkung unserer Gemeinde als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort beitragen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine BM-Wahl 2025
10.09.2024: Daniel Keller MdL (SPD), Kandidat für den Landtag Brandenburg: „Für die Hauptstadtregion Berlin Brandenburg bietet die Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn die Möglichkeit, das zukünftige Regionalverkehrsangebot bis in die ländlichen Räume Brandenburgs auszuweiten und neu zu organisieren. […] Als Mitglieder des neuen Landtages werden wir weiterhin darauf dringen, dass regelmäßige Gespräche mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr durchgeführt werden, um den Bund als Finanzierungsgeber für das i2030-Projekt zu gewinnen und die Priorisierung innerhalb des Deutschlandtaktes weiter zu forcieren.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.09.2024: Marie Schäffer MdL (Bündnis90/Die Grünen), Kandidatin für den Landtag Brandenburg: „Ja, ich befürworte den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn. Die Reaktivierung der Stamm-bahn ist ein verkehrs-politisches Kernanliegen von Bünd-nis90/Die Grünen. Die Reaktivierung dieser historischen Bahnstrecke bietet die Möglichkeit, zentrale Städte und Gemeinden wie Brandenburg an der Havel, Werder (Havel), Potsdam und Kleinmachnow besser und schneller mit Berlin sowie dem Nordosten Brandenburgs zu verbinden und die hoch ausgelastete Verbindung über die Berliner Stadtbahn zu entlasten.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
07.09.2024: Steffen Breetz MdL (CDU), Kandidat für den Landtag Brandenburg: „Ja, das Schienenprojekt kann insbesondere bei der Bewältigung der Pendlerströme helfen und die Ansiedlung von Unternehmen, die eigentlich nach Berlin wollten, begünstigen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
06.09.2024: Sebastian Rüter MdL (SPD), Kandidat für den Landtag Brandenburg: „Ich befürworte den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn! Die Reaktivierung bietet die Chance, den künftigen Regionalverkehr bis in die ländlichen Räume Brandenburgs auszuweiten, neu zu organisieren und Kleinmachnow an die Schiene anzubinden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.2024: Dr. Simone Kraatz (FDP), Kandidatin für den Landtag Brandenburg: „Ich befürworte den zügigen Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn mit Nachdruck. Aus meiner Sicht ist die Stammbahn ein wich tiges Element, um den Anforderungen der wachsenden Stadt und insbesondere den Menschen, die regelmäßig pendeln gerecht zu werden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.2024: gemeinsame Stellungnahme von Tammo Westphal (WK 17) und Dr. Rebecca Lea Freudl (WK 19) (Bündnis90/Die Grünen), Kandidaten für den Landtag Brandenburg: „Ja, ich befürworte den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn. Die Reaktivierung der Stamm bahn ist ein verkehrspolitisches Kernanliegen von Bündnis90/Die Grünen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.2024: gemeinsame Stellungnahme von Sascha Guido Zumbusch und Richard Borrmann (WK 20), (PLUS Brandenburg), Kandidaten für den Landtag Brandenburg: „Die Stammbahn könnte eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung des Verkehrs sein und die steigende Nachfrage nach Pendlerverbindungen zwischen den genannten Städten bedienen. Allerdings liegen konkrete Zeit Pläne für den Wiederaufbau noch nicht vor, und es ist wichtig, die Entscheidung über die Planung und Finanzierung zu beschleunigen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.2024: Uwe Adler MdL (SPD), Kandidat für den Landtag Brandenburg: „Für die Hauptstadtregion Berlin Brandenburg bietet die Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn die Möglichkeit, das zukünftige Regionalverkehrsangebot bis in die ländlichen Räume Brandenburgs auszuweiten und neu zu organisieren.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
01.09.2024: Mirna Richel (CDU), Kandidatin für den Landtag Brandenburg: „Ich befürworte den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn, da dies eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsanbindung und zur Reduzierung des Pendlerverkehrs darstellt.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.2024: Frederik Hahn (Bündnis90/Die Grünen), Kandidat für den Landtag Brandenburg: „Ja, ich befürworte den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn entschieden. Die Reaktivierung der Stammbahn ist ein verkehrspolitisches Kernanliegen von Bündnis90/Die Grünen und bietet zahlreiche Vorteile.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
09.2024: Christoph Jantc (Die Linke), Kandidat für den Landtag Brandenburg: „Den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn und Verbindungsachse zwischen Berlin und den Berliner Umland sowie den westlichen bzw. südwestlichen Raum Brandenburgs befürworte ich voll und ganz.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
06.09.2024: Saskia Ludwig MdL (CDU), Kandidatin für den Landtag Brandenburg: „Die Verbindung befürworte ich sehr. […] Da ich das Projekt begrüße, werde ich auch für die Finanzierung eintreten. Voraussetzung für die Umsetzung ist natürlich, dass genug Mittel im Haushalt zur Verfügung stehen oder geschaffen werden können.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
16.08.2024: gemeinsame Stellungnahme von Stefan Wollenberg (WK 22), Jörg Schindler (WK 19) und Isabelle Vandre Isabelle Vandré MdL (WK 21) (Die Linke), Kandidaten für den Landtag Brandenburg: „Ja auf jeden Fall. Wir sehen eine Angebotslücke beim regionalen Eisenbahnverkehr zwischen Berlin Hbf, Schöneberg, Steglitz und Wannsee. Insbesondere für Pendler:innen aus dem Raum Potsdam wäre diese Verbindung von Nutzen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024
04.07.2024: Alexandra Pichl (Bündnis90/Die Grünen), Landesvorsitzende Brandenburg: „Die Stammbahn ist nicht nur für Kleinmachnow wichtig, sondern auch für den gesamten Westen Brandenburgs elementar. Eine schnelle und zuverlässige Verkehrsanbindung ist entscheidend, um Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu halten. Die Reaktivierung der Stammbahn würde Kleinmachnow an die Berliner S-Bahn anschließen und die Attraktivität des Standorts erheblich steigern. Dies ist nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die Menschen in der Region von großer Bedeutung.“, Kleinmachnow: Brandenburger Bündnisgrüne bedauern Abwanderung von Kleinanzeigen und mobile.de – Forderung nach Beschleunigung der Reaktivierung der Stammbahn: Die Online-Unternehmen Kleinanzeigen und mobile.de… (gruene-brandenburg.de)
30.05.2024: Mirna Richel (CDU), Kleinmachnow: „Die CDU Kleinmachnow hat sich für den Ausbau der Stammbahn als S-Bahn ausgesprochen, da diese Option lokal für Kleinmachnow die bessere Alternative wäre. Trotz unserer anhaltenden Überzeugung (für diese Option), entschieden offenbar nun die politisch Verantwortlichen die weitere Planung der Stammbahn in der Form einer Regionalbahn fortzuführen. Aus diesem Grund ist für uns die Ausbalancierung der Interessen aller Beteiligten zur Reduzierung der Belastung durch die Bahn von immenser Wichtigkeit. Alle relevanten Akteure, insbesondere die Anwohner, Pendler, lokale Unternehmen und Verkehrsplaner, sollten für ein umfassendes Verständnis der Bedürfnisse und Bedenken einbezogen werden. Insbesondere die Auswirkungen auf den Verkehrsknotenpunkt Adam-Kuckhoff-Platz bedarf einer umfassenden Betrachtung, zusätzlicher Parkverkehr darf nicht die Anwohnerstraßen belasten. Wir sehen auch die Nachteile, wie die Möglichkeit einer zusätzlichen Lärmbelastung durch Güterzüge.“, www.stammbahn.de / Stimmen
30.05.2024: Markus Schmidt (SPD), Kleinmachnow: „Ja, wir befürworten als Sozialdemokrat: innen den Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: Robert Maschewski (BVB/Freie Wähler/PRO), Kleinmachnow: „Mit der Stammbahn besteht eine umweltfreundliche, elektrisch betriebene Alternative. Die attraktiven Reisezeiten der Stammbahn werden viele Autofahrer zum Umsteigen bewegen. Das bedeutet weniger Luftschadstoffe, weniger CO2 und weniger Lärm, also eine bessere Lebensqualität für die Menschen. Das Planfeststellungsverfahren sorgt dafür, dass entlang der Bahnstrecke Lärmschutz nach den gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt wird.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: Robert Crumbach, Vorsitzender Bündnis für Vernunft und Gerechtigkeit Potsdam: „Die Stammbahn ist eine wichtige Netzerweiterung und leistet einen Beitrag dazu, den Schienenverkehr attraktiver zu machen und somit Verkehr klimafreundlicher zu ermöglichen. Allerdings wird das Pendeln damit auch einfacher und es ist anzunehmen, dass mehr Menschen sich für eine Pendelsituation entscheiden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: gemeinsame Stellungnahme von Saskia Hüneke, Frauke Havekost, Katharina Erbeldinger, Antje Bensching, Wiebke Bartelt und Silke Reimer (Bündnis90/Die Grünen), Potsdam, übermittelt durch Lily Bäßler, Wahlkampfmitarbeiterin: „Die Reaktivierung der Stammbahn über Kleinmachnow und Zehlendorf ist ein verkehrspolitisches Kernanliegen von Bündnis90/Die Grünen. […] Die Stammbahn würde den RE1 entlasten und zu neuen Erschließungsmöglichkeiten, vor allem für Kleinmachnow und Zehlendorf, führen. Aber auch die Universitätsstandorte Griebnitzsee und Golm mit dem dortigen Science-Park sowie die Region um Brandenburg an der Havel würden von einer besseren Anbindung profitieren. Unsere Fraktion hat immer Wert darauf gelegt, dass die Stammbahn als leistungsfähige Regionalbahn, und nicht als S-Bahn betrieben werden muss. Auch eine von manchen Gruppen als „neue Stammbahn“ bezeichnete Variante parallel zur Wannseebahn – also ohne Anschluss von Kleinmachnow und Zehlendorf – haben wir stets abgelehnt. In unserem Kommunalwahlprogramm 2024 findet sich der Satz „Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Stammbahn wieder als weitere Regionalbahn-Verbindung nach Berlin eingerichtet wird.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: gemeinsame Stellungnahme von Daniel Keller, Uwe Adler, Grit Schkölziger, Denise Leonhardt und Dr. Sarah Zalfen (SPD), Potsdam, übermittelt durch Anett Borchert, Fraktionsgeschäftsführung SPD-Stadtfraktion Potsdam: „Wir haben uns als Potsdamer Sozialdemokraten lange für eine Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn als Regionalbahn eingesetzt. Wir freuen uns über den überfälligen Systementscheid zugunsten der Für uns gehört zu der Reaktivierung der Regionalbahnvariante. Damit der erste Zug auch spätestens zum 200. „Geburtstag“ der Stammbahn rollt, befürworten wir die Idee der Länder Berlin und Brandenburg eine Bundesratsinitiative zur Planungsbeschleunigung von Projekten wie der Stammbahn zu starten.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: gemeinsame Stellungnahme von Marlen Block, Tina Lange, Konstantin Gräfe, Michél Berlin; Dr. Anja Günther und Iris Burdinski (Die Linke), Potsdam, übermittelt durch Steffen Lehnert, Kreisgeschäftsführer Die Linke Potsdam: „Wir sehen eine Angebotslücke beim regionalen Eisenbahnverkehr zwischen Berlin Hbf., Schöneberg, Steglitz und Wannsee. Wir sehen, dass diese Verbindung insbesondere für Pendler aus dem Raum Potsdam von Nutzen wäre. Es sind gerade die gemeinsamen Korridore für S-Bahn und Regionalbahn, die das Eisenbahnnetz in Brandenburg und Berlin so attraktiv machen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: gemeinsame Stellungnahme von Claudia Rödel, Anna Ducksch, Julia Laabs, Steffen Pfrogner, Juliane Kuba und Ute Grimm (Die Andere), Potsdam, übermittelt durch Tamás Blénessy „für die Wähler*innengruppe DIE aNDERE“: „Der Wiederaufbau der Stammbahn hat in mehrerer Hinsicht eine enorme Bedeutung für die ökologische Verkehrswende und damit den Klimaschutz. Allein die Anbindung der Metropolregion TKS an Potsdam und eine Schienenverbindung der Standorte der Universität Potsdam mit der Freien Universität Berlin sind zwei gewichtige Argumente für die Reaktivierung der Strecke – abgesehen von allen anderen Argumenten, die für die Reaktivierung sprechen.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: Clemens Viehrig, Tabea Gutschmidt, Tanja Mutschischk, Lars Eichert, Lothar W. Wellmann und Maximilian Adams (CDU), Potsdam, übermittelt durch Maximilian Adams, Geschäftsführer CDU-Fraktion Potsdam: „Als Potsdamer interessiert uns natürlich das Teilprojekt „Potsdamer Stammbahn: Griebnitzsee – Potsdamer Platz“ mit dem Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Berlin Potsdamer Platz (ca. 21 km) als zweigleisige, elektrifizierte Regionalverkehrsstrecke inkl. der Untersuchung von Verkehrsstationen in Dreilinden, Düppel Kleinmachnow, Zehlendorf, Rathaus Steglitz und Schöneberg.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: Andreas Menzel, Angela Böttge, Stefan Meyer, Dr. Michael Reichert. Karolina Zynder und Robert Soyka (BVB / Freie Wähler), Potsdam, übermittelt durch Robert Soyka, Sprecher BVB / FREIE WÄHLER Potsdam: „Ja, wir befürworten einen solchen Wiederaufbau. Es gibt einige kosteneffizientere Projekte, die aus unserer Sicht zuerst umgesetzt werden sollten (z.B. Taktverdichtung auf bestehenden S Bahn-Außenäste, S Bahn-Verlängerung von Teltow nach Stahnsdorf). Doch wenn deren Finanzierung gesichert ist, sollte auch der Abschnitt der Stammbahn wiederhergestellt werden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: Ralf Gerhard Jäkel (BfW), Potsdam: „Ich halte den Wiederaufbau der Stammbahn für bedeutsam, um mehr Züge auf die Strecke zu bringen, die dann neben Potsdam Hbf. auch an den Bahnhöfen Potsdam Charlottenhof und Potsdam Park Sanssouci halten sollen. Damit kann die Attraktivität der Eisenbahnverbindung Richtung Berlin und Richtung Brandenburg spürbar erhöht werden.“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
30.05.2024: Stellungnahme von Maxi Hoops (SPD), Potsdam, übermittelt von Siegfried Schmauder, Co- Vorsitzender SPD Babelsberg, für: „die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn zählt zu unseren 10 wichtigsten kommunalpolitischen Zielen im Wahlkreis 4 (Babelsberg, Klein Glienicke und Zentrum Ost).“, www.stammbahn.de / Unsere Themen / Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2024
15.09.2023: Manja Schreiner (CDU), Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin: „Wir starten mit i2030 die Planungen für eine weitere richtig große Verbesserung des Schienenverkehrs der Hauptstadtregion. Die zusätzliche Regionalverkehrsverbindung zwischen Potsdam und Berlin wird den überlasteten Schienenverkehrsknoten Berlin weiter entlasten. Das macht das Fahren auf der Schiene noch attraktiver und wird somit mehr Menschen vom ÖPNV überzeugen. Wir planen die neue Strecke der Potsdamer Stammbahn nicht nur in Nord-Süd-Richtung bis zum Potsdamer Platz, sondern auch mit einer Anbindung bis zum Bahnhof Ostkreuz über den südlichen Berliner Innenring. Das stärkt den gesamten Berliner Bahnknoten und perspektivisch auch den Deutschlandtakt. Hierfür erwarten die Länder Berlin und Brandenburg eine entsprechende Unterstützung bei der Umsetzung durch den Bund.“, 25-einbindung-potsdamer-stammbahn.pdf (vbb.de)
04.2023: Die Koalition aus CDU und SPD im Abgeordnetenhaus von Berlin vereinbart: „Wir werden die bereits begonnenen Planungen und Planfeststellungsverfahren im Rahmen von i2030 zur Wiederinbetriebnahme der Heidekrautbahn und Stammbahn forcieren. Bei der Stammbahn prüfen wir einen Vorlaufbetrieb von Wannsee bis Rathaus Steglitz […]“, Koalitionsvertrag 2023-2026 von CDU und SPD, S. 56
03.01.2023: Guido Beermann (CDU), Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Die Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn ist für die Hauptstadtregion Berlin Brandenburg und den Eisenbahnknoten Berlin eine Riesenchance und Signal das zukünftige Regionalverkehrsangebot bis in den ländlichen Raum Brandenburgs auszuweiten, zu stärken und neu zu organisieren. Es freut mich, dass wir in i2030 jetzt mit den konkreten Planungen vorankommen. Eine Inbetriebnahme im Jahr 2038 – dem 200. Jubiläum der Strecke – wäre eine gute Zielmarke. So gestalten wir den Deutschlandtakt und die Verkehrswende mit.“, Pressemitteilung des VBB v. 03.01.2023
03.01.2023: Bettina Jarasch (Bündnis90/Die Grünen), Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz des Landes Berlin: „Mitte 2022 haben wir die Entscheidung getroffen, auf dieser wichtigen i2030-Strecke künftig die Regionalbahn mit Verbindungen aus Brandenburg über das südwestliche Umland direkt ins Berliner Zentrum fahren zu lassen. Und jetzt haben wir uns mit allen Partnern auf die Finanzierung der ersten Planungsphase geeinigt. Wir wollen, dass die Potsdamer Stammbahn die hoch frequentierte Stadtbahn in Berlin mit einer neuen Pendler*innen-Strecke aus Südwest ergänzt und noch bessere Verbindungen bietet – und wir wollen, dass der Bund auch die Stammbahn in den Deutschlandtakt einbezieht.“ Pressemitteilung des VBB v. 03.01.2023
03.01.2023: Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: „Zurück ans Netz! Das gilt nun auch für die älteste Eisenbahnstrecke in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Die Potsdamer Stammbahn ist eine wichtige Ergänzung des Eisenbahnknotens Berlin und bedeutsam für die Flexibilität und Resilienz des Eisenbahnverkehrs in der Hauptstadtregion.“, Pressemitteilung des VBB v. 03.01.2023
03.01.2023: Martin Fuchs, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Der gemeinsame Verkehrsverbund freut sich über den Meilenstein der gesicherten Finanzierung für die Vorplanung. Vor uns liegen intensive Jahre der Planungen, mit dem Ziel eine zusätzliche Schienenverbindung in der Hauptstadtregion zu schaffen von der das Schienennetz auch überregional profitiert.“, Pressemitteilung des VBB v. 03.01.2023
17.12.2022: Oliver Friederici (CDU), verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin: „Richtig sei, die Potsdamer Stammbahn als Regionalbahntrasse zu planen, denn die Menschen wollten schnell von Potsdam nach Berlin. Aufgabe sei, die Verkehrsströme in der Region zu bewältigen.“, 17. Sitzung des Ausschusses für Mobilität
15.12.2022: Meike Niedbal, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz: „Die Entscheidung zur Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn verfolgt lokale wie regionale Ziele. Lokal ist ein wesentlicher Aspekt neben der Anbindung Kleinmachnows auch die des Europarc Dreilinden mit eigens neu zu errichtenden Haltepunkten. Zu den regionalen Zielen gehören aber darüber hinaus bspw. die Flexibilisierung der Verkehre im Knoten Berlin, eine bessere Anbindung der Brandenburger Gemeinden an Berlin und der Schaffung von Resilienz für die Berliner Stadtbahn.“ Antwort der Senatsverwaltung auf die Schriftliche Anfrage Drucksache 19-14139
19.06.2022: Bettina Jarasch (Bündnis90/Die Grünen), Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz des Landes Berlin, im Interview: „Wir haben die Entscheidung für die Potsdamer Stammbahn getroffen, eine der letzten denkbaren Ergänzungen des Schienennetzes in Berlin.“, Tagesspiegel v. 19.06.2022
25.05.2022: Ruppert Stüwe MdB, Vorsitzender der SPD Steglitz-Zehlendorf: „Die Reaktivierung der Stammbahn für Regionalzüge ist ein großer Schritt für Berlin und insbesondere auch für die ÖPNV-Anbindung in Steglitz-Zehlendorf. Ich habe mich sehr dafür eingesetzt und begrüße, dass der Berliner Senat dazu nun eine Systementscheidung getroffen hat.“, https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/talk-of-the-kiez/2022/05/25/223987/?utm_source=TS-Leute&utm_medium=link&utm_campaign=leute_newsletter&bezuggrd=LEU&utm_source=leute-steglitz-zehlendorf
25.05.2022: Urban Aykal (Bündnis90/Die Grünen), Bezirksstadtrat Steglitz-Zehlendorf: „Je mehr Schiene es gibt, desto besser. Ich finde die Entscheidung für die Regionalbahn sinnvoll. Sie wird dafür sorgen, dass mehr Menschen auf die Schiene umsteigen. […] Steglitz-Zehlendorf hat dringenden Nachholbedarf: In den vergangenen 20 Jahren ist beim Thema Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs eigentlich gar nichts passiert.“, https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/talk-of-the-kiez/2022/05/25/223987/?utm_source=TS-Leute&utm_medium=link&utm_campaign=leute_newsletter&bezuggrd=LEU&utm_source=leute-steglitz-zehlendorf
23.05.2022: Mike Schubert (SPD), Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam: „Entscheidung #Stammbahn #i2030 ist richtig, für eine umweltgerechte Mobilität sind zusätzliche Schienentrassen dringend nötig. Zügige Umsetzung ist wichtig, damit der Verkehr in der Region funktioniert. Pendler:innen sind bereit umzusteigen, dazu bedarf es der Alternativen.“,
https://twitter.com/mike_schubert/status/1528744207984336897?s=24&t=RkkuO987ylZLCaqWt_gmBQ
23.05.2022: Bettina Jarasch (Bündnis90/Die Grünen), Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz des Landes Berlin: „Wir haben gemeinsam mit Brandenburg Entscheidungen getroffen, die die Mobilitätswende in der Region und darüber hinaus einen Riesenschritt voranbringen und die beiden Bundesländer noch enger zusammenwachsen lassen. Die Potsdamer Stammbahn und der Korridor des Prignitz-Express werden den Pendlerinnen und Pendlern eine große Erleichterung bringen und die Anbindung an das Brandenburger Umland insgesamt stärken. Dabei ist die Potsdamer Stammbahn eine der letzten freien Schienenachsen, die zusätzliche Direktverbindungen zwischen Berlin und Brandenburg ermöglicht und damit auch überregionale Wirkung entfalten kann. Das Infrastrukturprojekt i2030 hat als gemeinsames Instrument zum ÖPNV-Ausbau in Berlin und Brandenburg höchste Priorität. Die jetzigen Entscheidungen stärken zugleich den Bahnknoten der Hauptstadt. Deshalb setzen wir darauf, dass auch der Bund die Umsetzung finanziell unterstützt.“, Newsletter-VBB, 23.052022
23.05.2022: Guido Beermann (CDU), Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Wir haben uns mit Berlin intensiv damit auseinandergesetzt, wie wir die wichtigen i2030-Projekte Potsdamer Stammbahn und den Prignitz-Express voranbringen können. Jetzt sind wir bei beiden Vorhaben zu einem Ergebnis gekommen, das allen Beteiligten und insbesondere den vielen Pendlerinnen und Pendlern gerecht wird. […]. Mit dem Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn schaffen wir eine wichtige zusätzliche Strecke zwischen Potsdam und Berlin. Hier geht es aber nicht nur um Resilienz, sondern wir wollen auch die Zukunft planen. Perspektivisch sind vier Regionalzüge pro Stunde und Richtung vorstellbar.“, Newsletter-VBB, 23.05.2022
01.2022 Marko Köhler (SPD), Kandidat zur Wahl des Landrats in Potsdam-Mittelmark: „Auch wenn es noch Diskussionen um die Art des Wiederaufbaus gibt, stehe ich mit der SPD Brandenburg hinter der Reaktivierung als Regionalbahnstrecke. […] Als zukünftiger Landrat würde ich das Projekt selbstverständlich im Rahmen der Möglichkeiten der Kreisebene weiter unterstützen.“, per E-Mail vom 28.01.2022 ab die BI Stammbahn
01.2022: Der Bürgermeister von Kleinmachnow, Michael Grubert (SPD), meint: „Die Stammbahn wird kommen, da bin ich mir ganz sicher. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Prüfung des Vorhabens Eingang in den Berliner Koalitionsvertrag gefunden hat. Zwar sind noch die Varianten als Regionalbahn oder als S-Bahn auf dem Tisch, aber ich gehe da von aus, dass die Stammbahn als Regionalbahn gebaut wird. Kleinmachnow könnte sicher auch mit der S-Bahn-Variante leben, aber überregional würde das keinen Sinn ergeben […]. Das Vorhaben befindet sich bereits im Bahnlnfrastrukturprogramm ,,i2030″ der Länder Berlin und Brandenburg, und ich hoffe, dass das Vorhaben nach dem Bekenntnis des neuen Berliner Senats an Fahrt aufnimmt.“, Lokal.report, Ausgabe Januar 2022
01.2022: Der VDV Landesgruppe Ost fordert: „Die Potsdamer Stammbahn wird als beabsichtigter Bestandteil des Deutschlandtaktes benannt (obwohl im Folgesatz die Systementscheidung als noch zu treffen beschrieben wird). Diese Festlegung – insbesondere zum Deutschlandtakt – begrüßen wir ausdrücklich. Die Potsdamer Stammbahn als Regionalbahn ist aus unserer Sicht eine prioritäre Maßnahme für diesen Senat.“, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV, Landesgruppe Ost (Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mobi-Info, Januar 2022 12.2021: Die Koalition aus SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und Partei Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin vereinbart: „Die Koalition setzt sich beim Bund dafür ein, dass die Potsdamer Stammbahn Bestandteil des Deutschlandtaktes wird und wird sich mit dem Bund und Brandenburg zum Systementscheid verständigen. Unabhängig davon streben wir den befristeten Vorlaufbetrieb auf der Wannseebahn- Stammbahn bis Berlin-Steglitz an, sobald die Systementscheidung zwischen S-Bahn- und Regionalbahnbetrieb im Jahr 2022 getroffen ist.“ 12.2021: Die Koalition (Zählgemeinschaft) aus Bündnis 90 / Die Grünen, SPD und FDP im Bezirk Steglitz-Zehlendorf vereinbart: „Die Zählgemeinschaft spricht sich für die Reaktivierung der Stammbahn als Regionalbahn aus und befürwortet eine umweltverträgliche Nutzung der Wannseebahnstrecke. Dafür soll zeitnah ein Prüfauftrag eingebracht werden.“ 22.09.2021: Michael Rothe, Vorsitzender des Verkehrspolitischer Informationsvereins e.V. (VIV), Berlin: „Baut endlich die Stammbahn als Regionalbahnvariante„, newsletter „Zwischenruf“ vom 22.09.2021
09.2021: Der Sprecher des Berliner Fahrgastverbands IGEB, Jens Wiesecke, will keine weiteren Verzögerungen mehr beim Wiederaufbau der Verbindung von Berlin nach Potsdam über Zehlendorf: „Bei der Stammbahn muss irgendeine Entscheidung fallen, aber sie muss fallen“, https://www.nd-aktuell.de/artikel/1156655.verkehrswende-zu-viele-warteschleifen-beim-nahverkehrsausbau.html
09.2021: Kristian Ronneburg MdA, verkehrspolitischer Sprecher der Berliner Linksfraktion: „Nur der Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahntrasse macht diese zu einer echten Entlastungsstrecke für den Eisenbahnverkehr in der Hauptstadtregion, über die nötigenfalls auch Fernzüge umgeleitet werden können.“, https://www.nd-aktuell.de/artikel/1156655.verkehrswende-zu-viele-warteschleifen-beim-nahverkehrsausbau.html
08.2021: Olaf Scholz (SPD), Bundestagskandidat im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: „Ja, ich unterstütze die Reaktivierung der Stammbahn als Regionalbahn. […] Als dann direkt gewählter Abgeordneter würde ich mich natürlich für dieses wichtige Schieneninfrastrukturprojekt in meinem Wahlkreis einsetzen.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Norbert Müller MdB (Die Linke), Bundestagskandidat im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: „Der Wiederaufbau der Stammbahn ist ein immer noch offener Punkt aus dem Einigungsvertrag der die Wiederherstellung aller Eisenbahnverbindungen zwischen dem alten Westberlin und dem Gebiet der ehemaligen DDR festschrieb – und […] Verträge sind einzuhalten.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Linda Teuteberg MdB (FDP), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II: „Ja, ich befürworte den Wiederaufbau der Stammbahn, zumal bestehende Teilstrecken mitgenutzt werden können. Als besonderen Vorteil sehe ich die Möglichkeit der Anbindung von Stahnsdorf und Kleinmachnow..“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: gemeinsame Stellungnahme von Annalena Baerbock MdB und Alexandra Pichl, Bundestagskandidatinnen von Bündnis90/Die Grünen im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II und im Wahlkreis 60 Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I: „Die Reaktivierung der Stammbahn ist nur eines von zahlreichen Schienenprojekten, das im Zuge der Verkehrswende zügig geplant und anschließend ebenso zügig gebaut werden muss.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Sonja Eichwede (SPD) Bundestagskandidatin im Wahlkreis 60 Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I: „Ja, ich unterstütze die Reaktivierung der Stammbahn als Regionalbahn. […] Die Stammbahn würde für Brandenburg an der Havel und Werder (Havel) eine weitere wichtige und fördernde Anbindung an Potsdam und Berlin darstellen.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Thomas Heilmann MdB (CDU), Bundestagskandidat im Wahlkreis 79 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: „Die Berliner CDU ist am Ausbau des Öffentlichen Nahverkehr interessiert, wir stehen daher hinter dem von den beiden Landesregierungen Berlins und Brandenburgs vereinbarten Plan des I2030-Projektes. […] Wir haben als CDU dies thematisiert u. a. in den Plenarsitzungen und den Ausschusssitzungen des parlamentarischen Ausschusses Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Uns ist wichtig zu erklären, dass die Umsetzung des Vorhabens nur gemeinsam mit allen Beteiligten, d. h. dem Bund, den Ländern Berlin und Brandenburg, auf Berliner Seite mit den betreffenden Bezirken, den Anwohnern und den Interessengruppen für die Stammbahn möglich ist. Wir glauben, dass dies umsetzbar ist.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Ruppert Stüwe (SPD), Bundestagskandidat im Wahlkreis 79 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: “ Die SPD Steglitz-Zehlendorf und auch ich persönlich befürwortet schon seit langem die Stammbahn. […] Sie gehört mit zu den Kernthemen meiner Kandidatur für den Deutschen Bundestag.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Nina Stahr (Bündnis90/Die Grünen), Bundestagskandidat im Wahlkreis 79 Berlin-Steglitz – Zehlendorf: „Ja. Der Aufbau der Stammbahn wird befürwortet. […] Regionalzüge bieten den Vorteil, dass sie weit in Umland reichen und z.B. den Unistandort Golm im dichten Takt mit Berlin verbinden können. Auch Zugpaare nach Brandenburg /Havel sind denkbar. Eine Reaktivierung als S-Bahn hätte den Nachteil, dass spätestens in Potsdam Umsteigezwänge für all diejenigen bestehen, welche über Potsdam hinaus ins westliche Umland wollen.“, http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Bundestag-2021.pdf
08.2021: Sebastian Czaja MdA, FDP-Kandidat zum Abgeordnetenhaus Berlin: „Ja, wir befürworten den baldigen Wiederaufbau und Inbetriebnahme der Stammbahn als Regionalbahn uneingeschränkt. Das Berliner Umland, insbesondere der SüdWesten, muss zur Die Reaktivierung der Stammbahn entspricht bereits jetzt der allgemeinen Beschlusslage der FDP.“ http://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2021/09/2021.08.21.-WPS-Abgeordnetenhaus-2021.pdf
02.2021: Die SPD Berlin fordert in ihrem Wahlprogramm: „Ein gut ausgebauter Regional- und Fernverkehr auf der Schiene ist das beste Mittel gegen Staus. Wir […] wollen die Potsdamer Stammbahn reaktivieren […]. Generell hat die Elektrifizierung aller Berliner Bahnstrecken für uns Priorität.„, https://spd.berlin/media/2021/02/210201_Entwurf-Wahlprogramm_nach-LV.pdf <
22.01.2021: Die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Cerstin Richter-Kotowski (CDU), favorisiert „die Reaktivierung der alten Stammbahn, um die Regional- und S-Bahn parallel auf der Strecke mit neuen Haltestellen in Zehlendorf-Süd, Düppel und Rathaus Steglitz fahren zu lassen und einen verbindenden Verkehr herzustellen, der auch das Umland miteinbezieht. Es geht nicht nur darum, mit der Regionalbahn von Potsdam nach Berlin-Mitte durchzufahren, sondern durch Haltestellen in Steglitz und Zehlendorf, einen Mehrwert für die Bevölkerung im Bezirk und seinen Nachbarn zu schaffen.“ Fachgespräch zum Wiederaufbau der Stammbahn der Fraktionen Partei Die Linke im Landtag Brandenburg und im Abgeordnetenhaus Berlin am 22.01.2021
22.10.2020: Die Landesverbände von CDU Berlin und CDU Brandenburg schlagen vor, für eine engere Zusammenarbeit der Metropolregion „die Stammbahn zwischen Berlin und Potsdam […] wieder in Betrieb“ zu nehmen“, Tagesspiegel v. 23.10.2020
09.10.2020: Der BUND Brandenburg fordert die Landesregierung auf, eine Entscheidung für die Stammbahn als Regionalbahn von Brandenburg a.d.H. über Werder (Havel), Potsdam, Kleinmachnow nach Berlin zu treffen, und die Vertretung Brandenburgs im Infrastrukturprojekt i 2030 zu beauftragen, gegenüber dem beteiligten Land Berlin und der Deutsche Bahn AG die Entscheidung zu kommunizieren und auf die Beauftragung der Vorplanung zu drängen. (Beschuss der Landesdelegiertenkonferenz v. 09.10.2020)
08.10.2020: Rainer Genilke (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, spricht sich im Infrastruktur-Ausschuss des Landtags Brandenburg für eine Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn zwischen Berlin, Kleinmachnow und Potsdam als Regionalbahn und nicht als S-Bahn aus, MAZ v. 08.10.2020
03.10.2020: Die Allianz pro Schiene fordert die Überwindung der Teilung auf den Gleisen durch Schließung von 4 Lücken im deutsch-deutschen Schienennetz: „Berlin und sein Brandenburger Umland wachsen immer mehr zusammen. Daher wird die Reaktivierung der alten „Potsdamer Stammbahn“ für die Entlastung der Berliner Stadtbahn dringend gebraucht. Diese Strecke ist auch im Zielfahrplan Deutschlandtakt 2030 enthalten.“, https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/viele-luecken-im-deutsch-deutschen-schienennetz/
04.08.2020: Michael Karnetzki (SPD), Bezirksstadtrat Steglitz-Zehlendorf: „Die Wiedererrichtung der Stammbahn ist von übergeordneter Bedeutung im Hinblick auf die nachhaltige Abwicklung der Pendlerströme zwischen Berlin und den westlichen Regionen Brandenburgs, für die verkehrliche Entlastung der Stadtbahntrasse und als eine Ausweichstrecke bei temporären Streckensperrungen. Auch für Steglitz-Zehlendorf wäre sie eine Entlastung hinsichtlich der Pendlerverkehre aus Kleinmachnow und Potsdam.“, https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.969789.php
31.07.2020: ARGUS Potsdam, BUND Brandenburg, BI Stammbahn, EVG Brandenburg, DBV Nordost und IGEB fordern die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (Bündnis 90/Die Grünen) und den Brandenburger Verkehrsminister Guido Beermann auf, „für den Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn als Regionalbahn von Berlin Hbf. über Kleinmachnow nach Potsdam Hbf. die Vorplanung zu beauftragen.“ www.stammbahn.de / Unsere Themen
11.06.2020: Die VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel (VBB) nennt die „Potsdamer Stammbahn, eines unserer wichtigen Themen, die wir als Entlastung für die Stadtbahn an dieser Stelle in Angriff nehmen wollen. Auch hier werden Entscheidungen demnächst zu treffen sein, wenn wir zwischen einer Regionalbahnbefahrung, also klassische Eisenbahn, und der S-Bahn in die Entscheidung kommen werden, […].“, https://www.parlament-berlin.de/ados/18/UmVerk/protokoll/uv18-051-wp.pdf
11.06.2020: Oliver Friederici, CDU-MdA und Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Abgeordnetenhaus: „Die Stammbahn wird uns von Berlin nach Brandenburg in die Landeshauptstadt verbinden. Das unterstreiche ich noch einmal für die CDU-Faktion, dass für uns die Stammbahn bedeutet, sowohl S-Bahn als auch Regional- und Fernverkehr, beides muss sein, damit wir beide Landeshauptstädte leistungsfähig miteinander verbinden, […] dass wir die Gegend zwischendrin natürlich nicht vergessen, aber dass wir dort auch Haltepunkte haben, mindestens bei der S-Bahn, aber auch bei der Regionalbahn an bestimmten ausgewählten Punkten, damit diese Stammbahn ein Erfolg wird.“ , https://www.parlament-berlin.de/ados/18/UmVerk/protokoll/uv18-051-wp.pdf
11.06.2020: Alexander Kaczmarek, Konzernbeauftragter der DB AG für Berlin: „Wir als Deutsche Bahn wollen, das kann ich ganz klar sagen, das ist aber kein Geheimnis, eine Fernbahn- und Regionalbahnstrecke, ohne dass wir dort, weil das auch gleich wieder das Thema sein wird, riesige Ganzzüge fahren lassen o.ä., aber wir brauchen das als Ausweichmöglichkeit für die Stadtbahn.“ , https://www.parlament-berlin.de/ados/18/UmVerk/protokoll/uv18-051-wp.pdf
11.06.2020: Rainer Genilke, Staatssekretär im Verkehrsministerium Brandenburg: „Es gibt Beschlüsse in Berlin für den Aufbau dieser Stammbahn. Die gibt es in Brandenburg. […]. Uns hilft es nicht, ewig in diesen Variantenabwägungen zu bleiben: Was soll es nun werden? Ein Radweg? Machen wir eine S-Bahn, ein Regionalgleis? – Ich habe eingangs gesagt, dass ich das immer aus der Sicht sehe von dem, der zum Beispiel aus Magdeburg oder aus Brandenburg an der Havel schon in diesem Zug sitzt. Wenn wir wissen, dass die Stadtbahn voll ist […], dann wäre es […] klug, wenn wir […] im Blick haben, dass wir für diese Menschen auch die Fahrzeiten zu verkürzen haben, damit sie bereit sind, auf die Bahn zu setzen.“ , https://www.parlament-berlin.de/ados/18/UmVerk/protokoll/uv18-051-wp.pdf
19.06.2020: Der Landesvorstand der CDU Berlin beschließt: „Wir wollen den Zugverkehr auf der alten Stammbahntrasse, der Bogen der Wannseebahn ist keine Alternative. […] Die älteste preußische Eisenbahnstrecke und kürzeste Verbindung zwischen Berliner Innenstadt und Potsdam wollen wir für den Regionalverkehr wieder in Betrieb nehmen und damit auch Kleinmachnow an das Eisenbahnnetz anbinden.“, s.https://cdu.berlin/download?file=news_20200619214311_200619_verkehrskonzept_cduberlin.pdf
19.05.2020: BUND Brandenburg: „Seit das Bundesverkehrsministerium die Stammbahn als Regionalbahnverbindung in die Planung des sogenannten Deutschlandtakts aufgenommen hat, ist die Renaissance der ersten Bahnstrecke Preußens ein Stückchen realistischer geworden. […] Wem es mit dem Klimaschutz ernst ist, muss nicht nur an die heutigen Fahrgäste denken, sondern auch an die, die derzeit noch mit dem Auto zwischen dem südwestlichen Brandenburg und Berlin pendeln. Dabei geht es nicht nur um Menschen aus Potsdam, sondern auch aus den Gemeinden der zweiten oder dritten Reihe bis nach Sachsen-Anhalt – und um die rund 70.000 aus Kleinmachnow/Stahnsdorf, den einwohnerstärksten Gemeinden Brandenburgs ohne eigenen Bahnanschluss.“, https://www.bund-brandenburg.de/service/meldungen/detail/news/zeit-fuer-die-stammbahn/?fbclid=IwAR14NhMBs0gFIbPu4WnVnLUn4NSTA0nO-5E-fwYJMWPovJYxEDdhjp4iyaU
02.03.2020: Der Länderverband Nordostdeutschland des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) fordert vom Berliner Senat und der Brandenburger Landesregierung die Planungen zum Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn zum Abschluss zu bringen. „Berlin und Brandenburg brauchen […] eine weitere leistungsfähige Verbindung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und der Berliner Innenstadt. Mit ihren möglichen Zwischenhalten am Europarc Dreilinden, Kleinmachnow, in Zehlendorf, Steglitz und Schöneberg würden die Berliner Stadtbahn entlastet, völlig neue Verkehrsbeziehungen abgedeckt und außerdem notwendige Umleitungsmöglichkeiten im Fall von nicht vermeidbaren Bauarbeiten geschaffen werden.“, https://www.bahnkunden.de/48-aktuelles/slider-aktuelles/565-planungen-zum-wiederaufbau-der-potsdamer-stammbahn-zuegig-zum-abschluss-bringen
19.03.2019: Die brandenburgischen Landesverbände von BUND, NABU, ADFC, VCD, Grüne Liga und Naturfreunden sowie BUNDjugend, NAJU und Naturfreundejugend fordern im gemeinsamen Positionspapier zur Landtagswahl „Die Stammbahn von Potsdam nach Berlin muss von der nächsten Landesregierung in die konkrete Planung gebracht werden.“, shttps://www.bund-brandenburg.de/service/publikationen/detail/publication/gemeinsame-positionen-der-umwelt-und-verkehrsverbaende-zur-landtagswahl-2019-in-brandenburg/
19.02.2019: Der Brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD): „Wir bekennen uns […] klar zum Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn über Kleinmachnow nach Berlin-Zehlendorf.“, https://www.potsdam.de/112-wachsende-stadt-kabinett-vor-ort-potsdam
27.10.2018: Der Geschäftsführer der S-Bahn GmbH, Peter Buchner stellt fest: „[…] für die Stammbahn spricht, dass, sie eine Entlastung der Stadtbahnstrecke über Charlottenburg bringen würde.“, https://www.pnn.de/potsdam/interview-mit-s-bahn-chef-peter-buchner-die-fahrgastzahlen-der-s7-duerften-weiter-steigen/23236548.html
17.05.2018: Die Gemeindevertretung Kleinmachnow fordert mehrheitlich, „für das Gemeindegebiet die Haltepunkte Dreilinden (Europarc) und Düppel/Kleinmachnow […] vorzusehen.“
09.04.2018: Der Landesvorstand der SPD Brandenburg fordert den „zweigleisige[n] Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn als schnelle Regionalbahnstrecke zwischen Griebnitzsee und Potsdamer Platz, u.a. zur Schaffung von Kapazitätsreserven auf der Berliner Stadtbahn für die Gesamtregion und die Verlängerung der S-Bahn von Teltow Stadt nach Stahnsdorf (Sputendorfer Straße).“, http://www.spd-brandenburg.de/news/?tx_ttnews%5Byear%5D=2018&tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&tx_ttnews%5Bday%5D=10&tx_ttnews%5Btt_news%5D=17841&cHash=5c87a3b58c373cc7a7129caafc5fae81
22.02.2018: Das Abgeordnetenhaus von Berlin fordert den Senat auf, „alle erforderlichen Schritte durchzuführen, um eine Wiederinbetriebnahme […] der Potsdamer Stammbahn […] weiter voranzubringen.“, https://www.parlament-berlin.de/de/Meldungen/Beschluesse-der-21-und-22-Plenarsitzung
04.10.2017: Die Länder Berlin, Brandenburg und die Deutsche Bahn AG vereinbaren acht Projekte (I2030) einschließlich der Potsdamer Stammbahn, die „für die Zukunftsfähigkeit der Eisenbahninfrastruktur in der Hautstadtregion von großer Bedeutung sind.“, http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.535524.de
05.09.2017: Die Fraktionen der SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin fordern den Senat auf, „alle erforderlichen Schritte durchzuführen, um eine Wiederinbetriebnahme der […] der Potsdamer Stammbahn […] weiter voranzubringen.“
21.09.2017: Franziska Brychcy MdA (Die Linke), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 79 Berlin-Steglitz-Zehlendorf, befürwortet „die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn“, Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017
20.09.2017: Manja Schüle (SPD), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 61 Potsdam / Potsdam-Mittelmark II / Teltow-Fläming II, befürwortet den „Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Potsdamer Platz und Potsdam-Griebnitzsee.“, Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017
20.09.2017: Annalena Baerbock MdB (Bündnis 90/ Die Grünen), Bundestagskandidatin im Wahlkreis 61 Potsdam / Potsdam-Mittelmark II / Teltow-Fläming II, befürwortet die Stammbahn „uneingeschränkt“ und „will versuchen, die regionalen Abgeordneten zu einem gemeinsamen Auftreten gegenüber den wichtigen Akteuren zu bewegen. Ich habe große Hoffnung, dass man so auch beide Landesregierungen als Partner gewinnen kann, um mit einer Stimme der Region Bund und Bahn gegenüberzutreten und einer Finanzierung und Realisierung des Projekts so bald wie möglich hinzubekommen.“, Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017
19.07.2017: Die Bezirksverordnetenversammlung BVV Tempelhof-Schöneberg empfiehlt dem Bezirksamt mehrheitlich, sich „anlässlich der immer wahrscheinlicher werdenden Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn“ für einen „Regionalbahn-Haltepunkt im Bereich S-Bahnhof Schöneberg“ einzusetzen, https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/___tmp/tmp/45081036179688031/179688031/00276624/24.pdf
27.06.2017: Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag Brandenburg fordert die „Reaktivierung der Stammbahn zwischen Berlin und Potsdam“, https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/parladoku/w6/drs/ab_6800/6879.pdf
17.05.2017: Die Bezirksverordnetenversammlung BVV Steglitz-Zehlendorf hat am mit den Stimmen von CDU, SPD, Partei Die Linke, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen das Bezirksamt „ersucht, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass sowohl die Reaktivierung der Berlin-Potsdamer Stammbahn als auch ein bezirksdurchquerender, möglichst kreuzungsfreier Fahrradschnellweg realisiert werden kann.“ Und besonders wichtig „Keine Baumaßnahme sollen die spätere Inbetriebnahme der Stammbahntrasse verhindern.“, s. http://www.pnn.de/pm/1185888/
28.04.2017: Die FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus stellt den Antrag, die „Reaktivierung der Stammbahn zügig ein[zu]leiten“, um „den Anforderungen der wachsenden Stadt und insbesondere der steigenden Pendlerströme gerecht werden.“, s. https://www.parlament-berlin.de/ados/18/UmVerk/vorgang/uv18-0049-v.pdf
12.04.2017: Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), schreibt an Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, es sei bei der Stammbahn „Aufgabe der Länder Brandenburg und Berlin, ein abgestimmtes Konzept zur Realisierung zu erstellen, damit eine GVFG-Förderung durch den Bund grundsätzlich möglich wird. Der Bund ist gerne bereit, das Projekt konstruktiv zu begleiten.“
03.04.2017: Der Fahrgastverband IGEB „fordert Bund, Berlin und Brandenburg auf, mit der Planung zur Reaktivierung stillgelegter Strecken wie der Stammbahn sofort zu beginnen. […] Die dynamische Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Raum Berlin/Potsdam zeigt, dass die Stammbahn wahrscheinlich schon in wenigen Jahre dringend benötigt wird, um den Verkehr aus dem südwestlichen Brandenburg von und nach Berlin bewältigen zu können.“, http://www.igeb.org/pressedienst/files/igebpresse_20170403.pdf
26.03.2017: Der VCD Brandenburg beschließt in seiner `Wandlitzer Erklärung´: „So werden wir künftig noch offensiver für den Wiederaufbau der Stammbahn von Potsdam nach Berlin eintreten, den der VCD schon seit vielen Jahren fordert. Der Wiederaufbau würde nicht nur die oft zu vollen Regionalexpress-Zügen entlasten, sondern auch für steigende Fahrgastzahlen sorgen.“
22.03.2017: CDU-Fraktionen im Landtag Brandenburg und im Abgeordnetenhaus Berlin: „Für eine weitere Verbesserung der Anbindung des westlichen Berliner Umlandes sowie zur Entlastung der Berliner Stadtbahn ist der Wiederaufbau der Stammbahn unbedingt erforderlich. Ohne Stammbahn ist es nicht möglich, ausreichend Züge aus dem Westen Brandenburgs nach Berlin anzubieten.“ http://www.cdu-fraktion-branden-burg.de/tl_files/cdu/data/downloads/publikationen/Entwicklungsstrategie%20fuer%20den%20Schienenpersonennahverkehr%20in%20Berlin%20und%20Brandenburg.pdf
06.02.2017: SPD-Landesvorstand Brandenburg fordert den Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn zwischen Potsdamer Platz und Griebnitzsee als Teil eines „Infrastruktur-Paketes Schiene Berlin-Brandenburg“ einschließlich der notwendigen Trassensicherungen.
16.11.2016: Die Koalitionsvereinbarung zwischen SPD, Partei DIE LINKE und BÜNDNIS 90/ Die Grünen für die Legislaturperiode 2016-2021 legt fest: „Die ursprünglich abgestimmte Eisenbahnkonzeption Berlin (»Pilzkonzept«) ist auch künftig Grundlage. […] Mit der Wiederinbetriebnahme der […] Stammbahn soll die Anbindung des Umlandes an den ÖPNV verbessert werden.“
11.11.2016: Michael Grubert (SPD), Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Kleinmachnow, hebt hervor, dass die Stammbahn als wichtiges Schienenprojekt im Berliner Umland bis zur Stadt Brandenburg von großer Bedeutung ist und kündigt eine gemeinsame Initiative mit den Bürgermeistern der Städte Potsdam, Werder und Brandenburg an, Wahlprüfsteine zur Bürgermeisterwahl 2016, Zur vollständigen Stellungnahme
08.11.2016: Dr. Uda Bastians-Osthaus (CDU), Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin von Kleinmachnow, hält die Stammbahn für einen wesentlichen Bestandteil eines zukunftsfähigen Nahverkehrskonzepts für Kleinmachnow und erklärt: „Kleinmachnow braucht eine bessere ÖPNV-Anbindung an Berlin und Potsdam. Langfristig gehört für mich dazu eine leistungsfähige Schienenanbindung. […] Der Wiederaufbau der Stammbahn ist dafür der zentrale Lösungsansatz […]“, Wahlprüfsteine zur Bürgermeisterwahl 2016, Zur vollständigen Stellungnahme
09.08.2016: Der Deutscher Bahnkundenverband Berlin-Brandenburg fordert eine leistungsfähige Regionalverbindung parallel zur S1 und stellt fest: „Der Wiederaufbau der Stammbahn würde auch für der Bahnverkehr innerhalb Berlins einen deutlichen Qualitätssprung bedeuten – nicht nur für die Fahrgäste aus und in das südliche Brandenburg!“, Zur vollständigen Stellungnahme
10.05.2016: Alexander Kaczmarek, DB Konzernbeauftragter der DB AG für Berlin, und Harald Wolf, verkehrspolitischer Sprecher der Partei Dier Linke im Abgeordnetenhaus, sprechen sich für die Aufnahme der Planungen für die Stammbahn aus, s. http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/steglitz-zehlendorf/wiederaufbau-der-stammbahn-neue-alte-eisenbahnstrecke-berlin-lerne-von-den-bayern/13581340.html
17.04.2016: Der Fahrgastverband IGEB bekräftigt Votum für die Stammbahn und erinnert Berliner SPD und CDU an ihre Koalitionsvereinbarung, http://www.igeb.org/pressedienst/igebpresse_20160417.html
16.04.2016: Der Landesverband Brandenburg von Bündnis 90/Die Grünen fordert eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Stammbahn, http://gruene-brandenburg.de/userspace/BB/lv_brandenburg/beschluesse/2016/Berlin_und_Brandenburg_gemeinsam_fuer_die_Stammbahn.pdf
14.04.2016: Der VCD Brandenburg spricht sich für den Wiederaufbau der Stammbahn aus, http://www.vcd-brandenburg.de/
07.04.2016: Die Gemeindevertretung Kleinmachnow votiert für Wiederbelebung der Stammbahn, http://www.gemeindekleinmachnow.de/sessionnet/bi/vo0050.php?__kvonr=1625&voselect=693
05.04.2016: Die CDU-Landtagsfraktion Brandenburg beantragt die Reaktivierung der Stammbahn, https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w6/drs/ab_3800/3835.pdf
27.01.2016: Die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam beschließt Unterstützungsanträge von Partei Die Linke sowie CDU/ANW und Bündnis 90/Die Grünen, http://egov.potsdam.de/bi/yw020.asp
15.01.2016: Die SPD Potsdam-Mittelmark spricht sich für einen neue NKU und für die Freihaltung der Stammbahn-Trasse ausgesprochen, http://www.pnn.de/pm/1041402/
14.01.2016: CDU und Bündnis 90/Die Grünen in Potsdam fordern den OB auf, sich für die Stammbahn einzusetzen, http://www.pnn.de/pm/1040398/
12.01.2016: Die SPD Kleinmachnow spricht sich für Wiederaufbau der Stammbahn aus, http://www.pnn.de/pm/1039709/
27.12.2015: Andreas Geisel (SPD), Verkehrssenator, befürwortet langfristig eine weitere Bahnlinie nach Potsdam, s. https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/12/stammbahn-berlin-potsdam-aktivieren-geisel.html
02.12.2015: Der BUND Berlin hält den Wiederaufbau der Stammbahn für wichtiger als einen Fahrradschnellweg auf deren Trasse, http://www.bund-berlin.de/nc/bund_berlinde/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-wiederaufbau-der-stammbahn-ist-wichtiger-als-fahrradschnellweg-auf-deren-trasse.html?tx_ttnews[backPid]=447&cHash=055af411bf55663f849e8504553ae5b7
23.11.2015: Die Berliner Senatsverwaltung für Verkehr will Wirtschaftlichkeitsrechnung, http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnstrecke-berlin-potsdam-neue-chance-fuer-wiederaufbau-der-stammbahn/12625098.html
14.11.2015: Die SPD Berlin fordert Erhalt der Stammbahntrasse und Nutzen/Kosten-Untersuchung, http://parteitag.spd-berlin.de/antraege/stammbahn-trasse-erhalten/
05.11.2015: Alexander Kaczmarek, DB Konzernbeauftragter der DB AG für Berlin, ist für den Wiederaufbau der Stammbahn, s. http://www.tagesspiegel.de/berlin/strecke-zwischen-berlin-und-potsdam-berlins-bahnchef-will-die-stammbahn-zurueck/12547910.html ; http://www.morgenpost.de/berlin/article206509569/Berlins-Bahn-Chef-braucht-dringend-zuverlaessige-Zuege.html
28.09.2015: Der Deutscher Bahnkundenverband, Landesverband Berlin-Brandenburg, will die Stammbahn für Berliner und Pendler aus dem Umland sichern, http://www.bahnkunden.de/cms/index.php/pressearchiv/27-pressespiegel-2015
16.09.2015: Der Fachausschuss Mobilität der SPD Berlin spricht sich für die Freihaltung der Stammbahntrasse aus.
03.09.2015: Die CDU Steglitz Zehlendorf schlägt einen kreuzungsfreien Radschnellweg auf der Stammbahn-Trasse vor, s. http://www.cdusz.de/
08.07.2013: Jörg Vogelsänger (SPD), Verkehrsminister in Brandenburg, zur Diskussion über die S-Bahn-Verlängerung nach Stahnsdorf, die Friedhofsbahn nach Stahnsdorf und den Wiederaufbau der Stammbahn: „Es wird in der Region niemals eine S-Bahn-Erweiterung geben.“, Tagesspiegel v. 08.07.2013
06.06.2012: Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ fordert erneut die Aufnahme der Stammbahn und des Ringschlusses der S-Bahn von Teltow über Stahnsdorf, Südwestfriedhof, (Friedhofsbahn) nach Wannsee in die Planung für den Schienenpersonennahverkehr des Landes, Beschluss vom 06.06.2012
23.02.2011: Gisbert Gahler, Sprecher der Deutsche Bahn AG, teilt auf MAZ-Nachfrage mit, dass unter die Pläne, die Stammbahn wieder aufzubauen, eine „Schlussstrich“ gezogen worden sei, Deshalb habe das Unternehmen jetzt 14. Mio. Euro zurückgezahlt, die der Bund für die Errichtung eines Einführungsbauwerks am Berliner Nord-Süd-Fernbahntunnel unter der Maßgabe finanziert habe, dass die Stammbahn gebaut werde. Es habe sich gezeigt, „dass die Stammbahn politisch nicht gewollt“ sei. Märkische Allgemeine Zeitung v. 23.02.2011
26.05.2010: Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ fordert die Aufnahme der Stammbahn und des Ringschlusses der S-Bahn von Teltow über Stahnsdorf, Südwestfriedhof, (Friedhofsbahn) nach Wannsee in die Planung für den Schienenpersonennahverkehr des Landes, Beschluss vom 26.05.2010
08.02.2010: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin antwortet auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Friederici (CDU) zu S-Bahn Lückenschlüssen: „[…] Die Wiederinbetriebnahme der S-Bahnstrecke von Zehlendorf nach Düppel/Kleinmachnow ist Bestandteil der zu prüfenden Vorhaben im Rahmen des Stadtentwicklungsplans Verkehr (StEP Verkehr).[…]“
12/2009: Norbert Kopp (CDU), Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf: „Nach Prüfung des noch bestehenden ehemaligen Stammbahn-Trassenverlaufes von Zehlendorf nach Düppel ist deutlich geworden, dass dieser bei eingleisiger Inbetriebnahme sofort wieder nutzbar wäre. Bis 1981 fand auf der Strecke, die als gut erhalten gilt, noch Schienenverkehr statt.“, Bäke-Courier, Ausgabe 12/2009
08.07.2009: Die Bezirksverordnetenversammlung BVV Steglitz-Zehlendorf trifft einen Beschluss zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn: „[…] sich bei den betreffenden Stellen für eine zeitnahe Wiederinbetriebnahme der Stammbahn einzusetzen und dafür einzutreten, dass die bereits vorliegende Nutzen-Kosten-Analyse für die Stammbahn durch eine Variante „S-Bahn-Verlängerung Zehlendorf-Griebnitzsee“ über die Trasse der Stammbahn mit den Stationen Zehlendorf-Süd, Düppel / Kleinmachnow und Dreilinden (Europarc) ergänzt wird. […]
02.12.2008: Udo Dittfurth, Bürgerinitiative Stammbahn (BIS), erinnert bei der Eröffnung der Ausstellung `170 Jahre Potsdamer Stammbahn´ im Rathaus Kleinmachnow daran, dass es bereits Anfang des 19. Jahrhunderts mehrerer Anläufe bedurfte, um das Projekt auf die Schiene zu bringen. „Aus der Geschichte lernen. Heißt auch sich selber Mut zu machen.“, Potsdamer Neueste Nachrichten v. 02.12.2008
13.08.2008: Hubertus Bösken, Sprecher der Bürgerinitiative Stammbahn (BIS), kritisierte, dem Gutachten der Intraplan Consult GmbH München wären fehlerhafte Prämissen zugrunde gelegt worden, die das schlechte Ergebnis begünstigten. So ließ das Gutachten den aktuellen Landesnahverkehrsplan von Brandenburg unberücksichtigt. Schwerer hätten jedoch die überholten Bevölkerungszahlen und zu gering veranschlagten Zuwachsprognosen, vor allem bei Beschäftigten im Europarc Dreilinden, gewogen. Regional-Rundschau v. 13.08.2008
17.04.2008: Reinhold Dellmann (SPD), Verkehrsminister in Brandenburg: Vorhaben wie der Wiederaufbau der Stammbahn oder der Friedhofsbahn könnten nur dann weiterverfolgt werden. „wenn die Gesamtwirtschaftlichkeit der Maßnahme nachgewiesen ist“. Außerdem müssten „verkehrliche Vorteile entstehen und entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen“. Antwort auf eine Anfrage der verkehrspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion Die Linke, Anita Tack MdL, Märkische Allgemeine Zeitung v. 17.04.2008
01.03.2008: Dr. Jens Klocksin MdL, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, attestiert der Studie von Intraplan Consult GmbH München „handwerkliche Fehler“. So seien die für Berlin und Kleinmachnow prognostizierten Bevölkerungszahlen für 2025 bereits jetzt schon erreicht. Auch sei das zugrunde gelegte Regionalbahnkonzept fehlerhaft gewesen. Potsdamer Neueste Nachrichten v. 01.03.2008
02.2008: Die Gutachter der Intraplan Consult GmbH München, die im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg die Wirtschaftlichkeit des Wiederaufbaus der Stammbahn untersuchten, stellen fest: „Die Berechnung […] führte mit einem Nutzen-Kosten-Indikator von 0,64 zu einem aus gesamtwirtschaftlicher Sicht unzureichenden Ergebnis.”, Verkehrliche Voruntersuchung und Standardisierte Bewertung für die Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Stammbahn, Februar 2008, www. stammbahn.de / Die Stammbahn / NKU 2008
12.05.2007: Die von der Europarc Dreilinden GmbH beauftragten Verkehrsplaner der ETC Transport Consultants GmbH Berlin kommen zu dem Ergebnis: “Die Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Stammbahn erschließt große Nachfragepotentiale.”, Potsdamer Neueste Nachrichten v. 12.05.2007
20.06.2006: Jürgen Vietig, Pressesprecher der Bürgerinitiative Stammbahn (BIS), fordert eine schnelle Entscheidung zum Wiederaufbau der Regionalbahnlinie von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin. Märkische Allgemeine Zeitung v. 20.06.2025
13.06.2006: Heinz Lanfermann, Vorsitzender der FDP Brandenburg, fordert den schnellen Wiederaufbau der Stammbahn von Potsdam über Dreilinden nach Berlin. Potsdamer Neueste Nachrichten v. 13.06.2006
07.09.2005: Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ fordert von der Landesregierung Brandenburg, die Stammbahn und des S-Bahn-Ringschlusses (über die Friedhofsbahn) in die Planung für den Schienenpersonennahverkehr des Landes aufzunehmen.
18.08.2005: Die Gemeindevertretung Kleinmachnow fordert von der Landesregierung Brandenburg, die Stammbahn und des S-Bahn-Ringschlusses Teltow-Wannsee in den Nahverkehrsplan des Landes für den Schienenpersonennahverkehr aufzunehmen.
08.06.2005: Die Landesregierung von Brandenburg in der Antwort auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Anita Tack (Die Linke) zur Reaktivierung von Stammbahn bzw. Friedhofsbahn „[…] Grundsätzlich befürwortet das Land Brandenburg den Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn [… für weitere Schritte ist] das Einvernehmen mit dem Land Berlin erforderlich.“, Landtag Brandenburg Drucksache 4/2235
02.06.2005: Die Regierungskoalition von SPD und CDU in Brandenburg will die Stammbahn von Potsdam nach Berlin wiederaufbauen. Schon 2000 hatte der Landtag den Wiederaufbau der Stammbahn gefordert. Bislang ist das Projekt an der Finanzierung gescheitert. Die Sprecher der zuständigen Ministerien gestern unisono: „Die Stammbahn ist nicht abgeschrieben, kurzfristig gehen aber andere Projekte vor.“, Berliner Morgenpost v. 02.06.2005
09.04.2005: Angelika Mertens (SPD), Staatsekretärin im Bundesministerium für Verkehr, teilt mit, eine Entscheidung über den Wiederaufbau der Stammbahnstrecke von Potsdam nach Berlin über Kleinmachnow soll noch in diesem Jahr fallen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Märkische Allgemeine Zeitung v. 09./10.04.2005
05.02.2003: Der Berliner Senat hält an der Wiederinbetriebnahme der Stammbahn fest. Eine Realisierung sei aber nur möglich. Wenn der Bund die Finanzierung übernähme und keine Mittel aus dem Landeshaushalt erforderlich seien. Berliner Wochenblatt, Ausgabe Zehlendorf, v. 05.02.2003
06.11.2002: Der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr des Abgeordnetenhauses von Berlin auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee vom 6.11.2002 (Drs. 15/358): „Das Abgeordnetenhaus fordert den Senat auf, in Gesprächen mit dem Land Brandenburg den Wiederaufbau der Stammbahn vorzubereiten.“
21.05.2001: Emil Schnell (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestags, nennt beim 2. Stammbahnfest drei Gründe für die Wiederinbetriebnahme: Die Bürger können „wieder mi der Stammbahn fahren, die Deutsche Bahn AG bekommt endlich eine Strecke, mit der sie schwarze Zahlen schreibt, und die Umwelt profitiert davon.“, Märkische Allgemeine Zeitung v. 21.05.2001
08.02.2001: Antwort der Landesregierung Brandenburg auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD und der CDU: „Die Länder Berlin und Brandenburg halten an einem Wiederaufbau der Stammbahn fest.“, (Drucksache 3/1922)
12.12.2000: Dr. Detlev Hammann, Sprecher der Bürgerinitiative Stammbahn (BIS), zeigt sich zuversichtlich, dass die seit Krieg und Teilung unterbrochenen Strecke bald ihre Renaissance erleben wird: „Nach zehn Jahren Diskussion kommt endlich Bewegung in die Sache. Die Bahn AG hat ihre Vorentwurfsplanung abgeschlossen.“, Potsdamer Neueste Nachrichten v. 12.12.2000
27.07.2000: Im Entschließungsantrag der Fraktionen von SPD- und CDU im Landtag Brandenburg heißte es: „Die Landesregierung wird aufgefordert: 1. Gegenüber der Deutschen Bahn AG weiterhin entschieden den Abschluss der Vorentwurfsplanung und der Wirtschaftlichkeitsprüfung für den Wiederaufbau der Stammbahn und der sonstigen zur Realisierung erforderlichen Planungen einzufordern. 2. Gegenüber der Deutschen Bahn AG weiterhin die Fertigstellung des Gesamtvorhabens bis zum Jahr 2005 einzufordern.“, Drucksache 3/1463 des Landtages Brandenburg, 1463.pdf (brandenburg.de)
12.07.2000: Wilfried Schrey (CDU), Mitglied des Landtages Brandenburg, verkehrspolitischer Sprecher: „Die zahlreichen Argumente für den Ausbau der sogenannten Stammbahn Berlin – Potsdam sind nicht strittig. Die Stammbahn könnte nach ihrer Fertigstellung den Südwesten Berlins mit Potsdam verbinden. Denn hier fehlt eine schnelle Bahnverbindung mit Regionalbahnen, die bis 1945 bestand. Die Koalition steht hinter dem Projekt.“, Redebeitrag in der 18. Plenarsitzung des Landtages Brandenburg am 12.07.2000
27.04.2000: Jörg Vogelsänger (SPD), Mitglied des Landtages Brandenburg, verkehrspolitischer Sprecher: „Es ist beeindruckend, wie engagiert sich die Bürgerinitiative Stammbahn für ein Verkehrsprojekt einsetzt. Initiativen, die Verkehrsprojekte unterstützen, sind leider die Ausnahme. Ich wünsche der Bürgerinitiative Stammbahn und der Zielsetzung der Wiederherstellung der Stammbahn viel Erfolg und sage meine Unterstützung zu.“, Schreiben v. 27.04.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
26.04.2000: Der Innenminister von Brandenburg, Jörg Schönbohm MdL (CDU), schreibt: „Wenn ich mir vorstelle, daß die Strecke schon 1838 als erste preußische Eisenbahn von Berlin-Mitte über Zehlendorf, Düppel/Kleinmachnow und Griebnitzsee nach Potsdam führte, kann ich die Wiedereinrichtung nur uneingeschränkt unterstützen. Die damaligen Gründe gelten heute mehr denn je, denn Berlin und Brandenburg mit seiner Landeshauptstadt Potsdam sind eine Region.“, Schreiben v. 26.04.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
23.02.2000: Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, kündigt an: „Die Stammbahn von Potsdam nach Berlin soll bis zum Jahr 2006 abschnittsweise wieder in Betrieb genommen werden.“, MAZ v. 23.02.2000
06.02.2000: Barbara Sahlmann, Landesverband Brandenburg Bündnis 90/Die Grünen: „Wir unterstützen die Bürgerinitiative Stammbahn und setzen uns ebenfalls für die Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung von Potsdam/Bahnhof Griebnitzsee über Dreilinden, Kleinmachnow/Düppel nach Berlin Lehrter Bahnhof ein.“, Schreiben v. 06.02.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
03.02.2000: Klaus-Jürgen Warnick (PDS), Mitglied des Landtags Brandenburg: „Auch die PDS-Landtagsfraktion unterstützt alle Anliegen, die – wie diese Maßnahme – der Stärkung des ÖPNV dienen. Ich teile insoweit Ihre Auffassung, dass alles getan werden muss, um die schnelle Inbetriebnahme des 1. Bauabschnitts zu gewährleisten.“, Schreiben vom 03.02.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
31.01.2000: Dr. Klaus Nitsche (SPD), Vorsitzender der Gemeindevertretung Kleinmachnow: „Die Wiederherstellung der Stammbahn ist Voraussetzung für die Einbindung der Gemeinde Kleinmachnow in den schienengebundenen Nahverkehr. Zweifelsohne ist ein entsprechendes Verkehrsbedürfnis in der Einwohnerschaft vorhanden.“, Schreiben v. 31.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
31.01.2000: Der Senator für Stadtentwicklung und Verkehr von Berlin, Peter Strieder MdA (SPD), teilt mit: „Wie Sie wissen, liegt die Verantwortung für die Realisierung der Bahnstrecke in den Händen der DB AG. Trotzdem werde ich meinen Einfluss geltend machen, dass es bald in der Relation Berlin—Potsdam zu einer weiteren Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs, dem Regional-Express auf der Potsdamer Stammbahn, kommt und damit Düppel-Kleinmachnow und die Nachbargemeinden endlich einen angemessenen und attraktiven ÖPNV-Anschluss erhalten.“, Schreiben v. 31.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
24.01.2000: Wolfgang Blasig (SPD), Bürgermeister von Kleinmachnow: „Die Gemeinde Kleinmachnow beschäftigt sich seit 1990 mit dieser Angelegenheit, was nicht zuletzt dazu geführt hat, dass nicht nur diese Linie in allen überörtlichen Planungen, sondern auch im Flächennutzungsplan der Gemeinde Aufnahme gefunden hat […] Es bleibt zu hoffen, dass es möglichst bald gelingen wird, die notwendigen Finanzen aufzubringen, um diese wichtige Schienenverbindung wieder in Betrieb zu nehmen.“, Schreiben v. 24.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
24.01.2000: Bernd Krüger, Vorsitzender der CDU-Fraktion GV Kleinmachnow: „Die CDU-Fraktion befürwortet in ihrer Mehrheit die Wiederbelebung der historischen Bahnstrecke von Berlin nach Potsdam, der alten Stammbahn! Durch die Nachkriegswirren und die Teilung Deutschlands hat sich eine unnatürliche Ruhe auf diese Bahnstrecke gelegt. Die gewaltsame Abnabelung Kleinmachnows von der S-Bahn-Anbindung am 13. August 1961 war ein schwerer Schlag für viele Bürger. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Bahnstrecke wieder mit Leben zu erfüllen und ein weiteres Zeichen für das selbstverständliche Zusammenwachsen Berlins mit dem Umland zu dokumentieren.“, Schreiben v. 24.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
20.01.2000: Dr. Gerhard Casperson (Bündnis90/Die Grünen), stellvertretender Vorsitzender der Gemeindevertretung: „Ich habe in der Gemeindevertretung und auch als Vorsitzender des Fördervereins Buschgraben/ Bäketal e. V. immer wieder darauf hingewiesen, dass Kleinmachnow die Stammbahn als wesentliche Verkehrsanbindung an Berlin und Potsdam … benötigt.“, Schreiben v. 20.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
20.01.2000: Harry Hartig, Vorsitzender der PDS/KBGV-Fraktion Kleinmachnow: „Die Reaktivierung der Stammbahn entspricht den Bedürfnissen und Wünschen der Mehrheit der Kleinmachnower Einwohner nach einem kostengünstigen und umweltfreundlichen Verkehrsmittel nach Potsdam und Berlin.“, Schreiben v. 20.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
13.01.2000: Michael Stojan, Beigeordneter Stadtplanung, Landeshauptstadt Potsdam: „Aus Sicht der Stadtverwaltung Potsdam wird die Wiederherstellung der Stammbahn Berlin-Potsdam befürwortet, da sie eine weitere, besonders günstige Möglichkeit der Entwicklung des Regionalbahnnetzes darstellt und besonders den öffentlichen Verkehr zwischen dem zentralen und südlichen Berlin und Potsdam einschließlich Umland beschleunigt, sowie die Zwischengebiete an den Schienenpersonennahverkehr anschließt.“, Schreiben v. 13.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
05.01.2000: Werner Platzeck (CDU), Vorsteher der BVV Berlin-Zehlendorf (bis 2000): „Ich begrüße diese Bürgerinitiative und ihre Ziele, für die sie sich einsetzt.“, Schreiben v. 05.01.2000 in Reaktion auf die Bitte der BI Stammbahn um Stellungnahme.
22.11.1999: Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion: „Ich will den schnellen Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf mit der Fortsetzung über Schöneberg zum Potsdamer Platz“, Tagesspiegel v. 22.11.1999
11.11.1999: Dr. Jens Klocksin, Sprecher der Bürgerinitiative Stammbahn (BIS), erklärt, warum die BI für den Wiederaufbau der Stammbahn gegründet wurde: „Seit zehn Jahren wird darüber diskutiert, aber nichts ist passiert.“, und „Wir brauchen die Bahn, den hier gibt es jeden Morgen den endlosen Autostau.“, Berliner Zeitung v. 11.11.1999
12.5.1998: Hartmut Meyer (SPD), Verkehrsminister in Brandenburg, sagt nach der Sitzung des Koordinierungsrates Berlin/Brandenburg: „Die Stammbahn kommt, da sind wir uns einig. Was die Finanzierung betrifft, gehe ich davon aus, daß sich der Bund angesichts des deutlichen Engagements von Berlin und Brandenburg in erheblichem Maße beteiligen wird“, Märkische Allgemeine Zeitung v. 12.5.1998
12.04.1998: Hans Leister, Leiter des Regionalbereichs Berlin-Brandenburg der Deutschen Bahn AG, teilt mit, die Stammbahn solle vom Jahr 2006 an von Griebnitzsee über Zehlendorf und Steglitz bis zum Potsdamer Platz fahren, elektrisch und zweigleisig. Zehlendorfer Volksblatt v.12.04.1998
26.02.1998: Die Deutsche Bahn AG, die Europarc Thyssen Dreilinden GmbH sowie die Planungs- und Entwicklungsgesellschaft Dreilinden GmbH, Tochter der Gemeinde Kleinmachnow zeigen sich aus unterschiedlichen Gründen interessiert, die Stammbahn wiederzubeleben, und gaben bei der ETC Transport Consultants GmbH Berlin eine Projektstudie in Auftrag. Märkische Allgemeine Zeitung v. 26.02.1998
03.04.1992: Klaus Nitzsche (SPD), Bürgermeister von Kleinmachnow, berichtet zur Entwicklung des Gewerbegebiets Dreilinden, das mit der verkehrstechnischen Erschließung auch Entscheidungen zur Reaktivierung der ehemaligen Stammbahntrasse über Dreilinden – Düppel – Zehlendorf als Regionalbahn verbunden seien. Märkische Allgemeine Zeitung v. 03.04.1992
15.02.1992: Klaus Eichstädt (CDU), Baustadtrat im Bezirk Zehlendorf, spricht sich für die Wiederbelebung der Stammbahn aus. Mit einem Lückenschluss zwischen dem Bf. Zehlendorf und dem Bhf. Griebnitzsee könnte eine Schnellbahn wieder zwischen Potsdam und Berlin fahren, die das Zentrum der Landeshauptstadt auf schnellste Weise und bequem für Pendler verbindet. Zehlendorfer Nachrichten v. 15.02.1992
24.04.1991: Wolf-Ekkehart Matthaeus, bei der Deutschen Reichsbahn zuständig für den Nahverkehr, erklärt, auch der Wiederaufbau der Stammbahn für den Nahschnellverkehr zwischen Potsdam und Berlin sei durchaus denkbar. Tagesspiegel v. 24.04.1991
NKU 2008
Im Jahr 2008 wurde eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn vorgelegt. Die darin bewerteten Szenarien haben starke Kritik an dem Gutachten ausgelöst. Die BI Stammbahn kam nach Analyse der Szenarien zur Position, dass die Stammbahn systematisch schlecht gerechnet wurde.
NKU zum Herunterladen
Vorstudie S-Bahn 2009
Im Juli 2009 wurde durch die DB International GmbH Verkehrs- und Betriebsberatung eine Vorstudie zur S-Bahn-Anbindung Zehlendorf – Kleinmachnow – Dreilinden auf der Trasse der Stammbahn vorgelegt (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Kleinmachnow. Alle Rechte an der Untersuchung bleiben vorbehalten.)
Mobilitätsstrategie 2030

Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, Landesverband Brandenburg (ADFC)
Bürgerinitiative für einen S-Bahn-Anschluss Rangsdorf (BISAR)
Bürgerinitiative Stammbahn (BIS)
Deutscher Bahnkunden-Verband, Landesverband Berlin-Brandenburg (DBV)
Pro Bahn, Landesverband Berlin-Brandenburg
Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Brandenburg (VCD)
Gemeinsamer Forderungskatalog zur geplanten Brandenburger Mobilitätsstrategie 2030
11. Mai 2016
Die Erstunterzeichner dieses gemeinsamen Forderungskataloges begrüßen die
Initiative der Landesregierung, eine Mobilitätsstrategie zu entwickeln.
Voraussetzung für ein breit akzeptiertes Ergebnis ist die umfassende Beteiligung
der Bürgerinnen und Bürger. Das schließt ein transparentes, für alle Beteiligten
nachvollziehbares Verfahren ausdrücklich mit ein.
Brandenburg und Berlin sind als Nachbarländer sozial, wirtschaftlich und
verkehrlich miteinander verbunden. Das Wachstum Berlins und seines Umlandes
führen zu einem steigenden Verkehrsaufkommen im Personen- und Güterverkehr.
Infrastruktur und Verkehrsangebote müssen daran angepasst werden.
Drei Grundüberlegungen sind nach Meinung der Unterzeichner die Maßstäbe für
das Handeln.
Mobilität und Erreichbarkeit sichern
Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für die Existenzsicherung und Teilhabe. Dies
gilt insbesondere für den Verbleib ihrer Bewohner in den ländlichen Gebieten.
Die Mobilität der Menschen, insbesondere die Sicherstellung des Berufs- und
Ausbildungsverkehrs sowie die Erreichbarkeit der Kommunen auch in der Fläche
des Landes, ist zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge. Mehr als ein Viertel der
Beschäftigten Brandenburgs pendeln täglich, davon ca. 180.000 Menschen nach
Berlin.
Wirtschaft und Verkehr entwickeln
Wirtschaftliche Betätigung erfordert gut erreichbare Standorte und leistungsfähige
Wege für den Personen- und Warentransport. Dabei kommt dem Schienenverkehr
und den Wasserwegen eine besondere Bedeutung zu. Die Förderung des
Schienen- und Wasserstraßenverkehrs entspricht den verkehrspolitischen Zielen
von Bund und Land. Zugleich werden touristische Verkehre für Brandenburg
immer wichtiger. Für Tagesausflügler, die überwiegend aus Berlin kommen,
Kurzurlauber, Tagungs- und Kurgäste bietet das Land vielfältige Ziele, die mit
Bahnanschluss deutlich an Attraktivität gewinnen.
Klima und Ressourcen schützen
Der Schienenverkehr ist ein umwelt- und klimafreundlicher Verkehrsträger. Kein
anderes Massentransportmittel kann eine vergleichbar positive Energiebilanz
nachweisen. Deshalb gibt der Umgang mit dem Schienenverkehr auch Auskunft
darüber, wie ernst wir es mit dem Umwelt- und Klimaschutz meinen.
Die Förderung des Umweltverbundes (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr) muss
sich im konkreten Handeln auf allen Politikebenen widerspiegeln.
Zusammenarbeit ausbauen
Eine qualifizierte Verkehrsentwicklung ist nur in Kooperation (insbesondere
zwischen Brandenburg und Berlin) machbar. Deshalb brauchen beide
Bundesländer schnellstmöglich einen gemeinsamen Landesnahverkehrsplan mit
einem einheitlichen Betrachtungs- und Planungshorizont.
Mobil in Stadt und Land
Mobilität und Erreichbarkeit muss in der Fläche des Landes gewährleistet werden.
Rückgrat des Fahrens ohne eigenes Auto ist ein Grundnetz des
Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). SPNV soll überall dort angeboten werden,
wo eine ausreichende Nachfrage durch ein kundenorientiertes SPNV-Angebot
gewonnen werden kann oder wo ein SPNV-Angebot zur Erreichung anderer
strukturpolitischer Entwicklungsziele wichtig ist. Dabei können in ländlichen
Räumen nicht die gleichen wirtschaftlichen Anforderungen (insbesondere bei
Fahrgastzahlen und Nachfrage) bei der Angebotsgestaltung gelten wie in Städten
oder dicht besiedelten Räumen.
Das bestehende SPNV-Angebot soll auf seine Tauglichkeit für die veränderte
Nachfrage und auf Qualitätsstandards geprüft werden. Dazu zählt auch die
reguläre Mitnahme von Fahrrädern in Bussen, um neue Fahrgäste zu gewinnen,
die sowohl am Start- als auch Zielpunkt das eigene Fahrrad nutzen.
Die Herstellung der Barrierefreiheit bis 1. Januar 2022 ist verbindlich umzusetzen.
Die Planungen hierfür bedürfen der Beteiligung der Fahrgäste.
Die Landesregierung soll sich dafür einsetzen, dass durch alternative
Betreibermodelle auch in den berlinfernen Regionen ein Grundangebot an
öffentlichen Verkehrsleistungen dauerhaft erhalten bleibt. Dazu zählt auch, dass
die Trennung der Zuständigkeit nur anhand des Verkehrsmittels Bahn (=
Zuständigkeit Land) und Bus/Straßenbahn (= Zuständigkeit Kommune) nicht mehr
zeitgemäß ist.
Kostentreiber im SPNV sind immer schärfer werdende Sicherheitsvorschriften, die
sich häufig gar nicht mehr begründen lassen und möglichst auch noch den
unwahrscheinlichsten Eventualfall abdecken sollen. Im Rahmen der
Mobilitätsstrategie sollte sich die Landesregierung für eine vernünftige
Behandlung des SPNV auf Bundesebene einsetzen. So wäre anzustreben, dass
wenig befahrene Bahnübergänge standardmäßig ohne technische Sicherung
zugelassen werden und auch Reisendenübergänge der Regelfall werden.
Berücksichtigung der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Ausflugsund
Tourismuszielen bei der Angebotsgestaltung und Kommunikation. Die in der
Landestourismuskonzeption gemachten Aussagen (Seite 28, Handlungsfeld
Verkehr: „Vernetzte Mobilitätsketten […] sowie die Nutzung von Innovationen im
Mobilitäts- und Verkehrsbereich sichern in Zukunft die Erreichbarkeit der
touristischen Angebote in Brandenburg.“ müssen auch in der Mobilitätsstrategie
Eingang finden.
Stadt-Umland-Verkehre
Ein erster Schritt ist die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit und der
Finanzierbarkeit von weiteren berlinnahen Regional- und S-Bahn-Strecken. Dabei
müssen Endpunkte im S-Bahn-System immer so ausgestaltet werden, dass sie
nach Möglichkeit je 2 Gleise und 2 Bahnsteigkanten besitzen. Unabhängig vom
Ergebnis soll eine weitergehende Trassenfreihaltung gesichert werden.
Für die folgenden Relationen soll ein Wiederaufbau-/Ausbaukonzept entwickelt
werden:
• (Spandau – Landesgrenze –) Falkensee – Nauen,
• Gesundbrunnen – Hennigsdorf – Velten,
• Hohen Neuendorf (– Landesgrenze – Frohnau – Gesundbrunnen),
• Basdorf – Liebenwalde,
• Schönwalde (– Landesgrenze – Wilhelmsruh/Karow – Gesundbrunnen),
• (Südkreuz – Landesgrenze –) Rangsdorf – Wünsdorf,
• (Südkreuz – Landesgrenze – ) Teltow – Stahnsdorf (Landesgrenze –
Wannsee),
• (Potsdamer Platz – Zehlendorf – Landesgrenze – )Potsdam,
• (Wannsee – Landesgrenze – ) Michendorf – Beelitz
• für alle eingleisigen Schienenverbindungen von Berlin in das Umland ist ein
Konzept für einen zweigleisigen Ausbau zu erarbeiten (siehe auch Berliner
Fahrgastverband IGEB e. V., Zeitschrift Signal 5/2009, Seite 22).
Eine Festlegung auf S-Bahn (Stromschiene) oder Regionalverkehr (Oberleitung)
muss eine ergebnisoffene Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ergeben.
Im Ergebnis muss gemeinsam mit Berlin ein Zielkonzept entstehen, welches
stufenweise umzusetzen ist (integriertes Gesamtangebot).
Die bestehenden SPNV-Verbindungen im Land Brandenburg sind mindestens in
der jetzigen Bedienungshäufigkeit beizubehalten. Sie bilden in den berlinfernen
Regionen (§ 2 ÖPNV-Gesetz Brandenburg: „Die Sicherstellung einer ausreichenden
Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen
Personennahverkehr ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge“) das Grundgerüst in
den Mobilitätsketten.
Der sogenannte Plus-Bus-Standard ist brandenburgweit als Regelangebot (ggf. mit
Modifikationen) dort einzuführen, wo es kein ausreichendes SPNV-Angebot gibt.
Dieses Regelangebot ist um Anrufsysteme (Anrufsammelbus, Anrufsammeltaxi) zu
erweitern.
Ersatzinvestitionen in die Infrastruktur und ggf. Erweiterungen unterliegen einer
langfristigen Planungsphase. Deshalb sollte das ÖPNV-Gesetz auch hierzu für die
Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen planbare Aussagen bieten.
Pendler- und Ausflugsbeziehungen nach Polen sind attraktiv auszubauen.
P&R-Parkplätze sollen nur dort errichtet werden, wo die Pkw-Nutzung keine
Konkurrenz zum ÖPNV darstellt. Sie sind grundsätzlich entgeltpflichtig anzubieten,
ÖPNV-Kunden können ggf. kostenfrei parken.
Errichtung dezentraler Umschlagstellen für den Schiene-Straße-Umschlag um
überregionale Lkw-Fahrten zu reduzieren.
Flächen von stadt- und industrienahen Güteranlagen sind zu erhalten.
Weitere Möglichkeiten der Qualifizierung und Attraktivierung des
öffentlichen Verkehrs um Sinne einer Mobilitätsstrategie
• Neuorganisation der Gemeinsamen Landesplanung einschließlich der
Regionalen Planungsgemeinschaften mit dem Ziel Mobilität und
Erreichbarkeit mit Siedlung und Gewerbe sowie demografische Entwicklung
zu verbinden.
• Alltagsmobilität auch für Menschen ohne eigenen Pkw in allen Teilen
Brandenburgs sicherstellen. Hierzu ist ein multimodaler Ansatz der
Mobilitätsketten unerlässlich.
• Vollständiger Einsatz der Regionalisierungsmittel für SPNV-Bestellungen.
• Neuorganisation der Aufgabenträger des üÖPNV mit dem Ziel der Bildung
regionaler Verkehrsgesellschaften. Dabei sind bestehende
Verkehrsbeziehungen zu beachten.
• Änderung des ÖPNV-Gesetzes im Hinblick auf die derzeitige Freiwilligkeit
zur Aufstellung von Nahverkehrsplänen. In Zukunft muss es eine
Verpflichtung zur Aufstellung geben, damit die Effizienz erhöht und
Fahrgastpotenziale bestmöglich erschlossen werden.
Kontaktmöglichkeiten
Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, Landesverband Brandenburg e. V.,
Gutenbergstraße 76, 14467 Potsdam
Lea Hartung
Telefon 03 31 / 2 80 05 95
Mail brandenburg@adfc.de
Bürgerinitiative für eine S-Bahnanbindung Rangsdorf e. V.
Winterfeldallee 20, 15834 Rangsdorf
Rainer Pannier
Telefax 0 33 79 / 3 87 98
Mail Rainer.Pannier@bisar.de
Bürgerinitiative Stammbahn e. V.
c/o Hubertus Bösken, Am Bannwald 4 a, 14532 Kleinmachnow
Mail info@stammbahn.de
Deutscher Bahnkunden-Verband, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.
Wilmersdorfer Straße 113/114, 10627 Berlin
Frank Böhnke
Telefon 0 30 / 63 49 70 76
Mail dbv.lv.bbrb@bahnkunden.de
Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.
Andreas Schaack
Telefon 01 51 / 50 70 47 44
Mail aschaack@probahn-berlin.de
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), Landesverband Brandenburg
Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Krister Volkmann
Telefon 03 31 / 2 01 55 60
Mail krister.volkmann@vcd-brandenburg.de
Die Strecke

Geschichte der Stammbahn
Die Stammbahn entstand 1838 als Eisenbahnverbindung zwischen Potsdam und Berlin. Sie war die zweite Bahnstrecke in Deutschland und die erste in Preußen – der „Stamm“ des preußischen Bahnnetzes. Bis 1846 wurde sie nach Magdeburg verlängert; später fuhren über die Stammbahn Fernzüge bis in das Ruhrgebiet und nach Frankfurt am Main. Eine große Bedeutung hatte die Strecke auch im Vorort- und Regionalverkehr für Berlin und Potsdam. Mit der Zerstörung der Brücke über den Teltowkanal im April 1945 endete der Fern- und Vorortbetrieb auf der Stammbahn. Bis 1980 fuhr noch ein S-Bahn-Pendelverkehr zwischen Zehlendorf nach Düppel; dann fand die Bahngeschichte auf der Traditionslinie ihr vorläufiges Ende.
1838 |
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Die Stammbahn wird in zwei Abschnitten eröffnet: Am 22. September zwischen Potsdam und Zehlendorf, am 29. Oktober zwischen Zehlendorf und Berlin. Sie ist damit die erste Eisenbahnstrecke in Preußen. Bereits ein Jahr später kommen die Bahnhöfe in Steglitz und Schöneberg hinzu. Bis 1846 wird die Strecke über Brandenburg a.d. Havel bis Magdeburg verlängert werden. ![]() Der Potsdamer Bahnhof in Berlin 1843 (Quelle: Wikimedia commons) |
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1874 |
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In Zehlendorf abzweigend wird eine Nebenstrecke über Schlachtensee und Wannsee gebaut, die in Griebnitzsee wieder auf die Stammstrecke trifft. Betreiber des Baus dieser Bahnstrecke, die später als „Alte Wannseebahn“ bezeichnet werden wird, waren Grundstücksbesitzer, die im Bereich Schlachtensee-Wannsee Land als Siedlungsfläche entwickeln wollten. |
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1891 |
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Auf Grund des immer weiter zunehmenden Vorortverkehrs werden parallel zur Stammbahn zwei separate Vorortgleise zwischen dem Potsdamer Bahnhof in Berlin und Zehlendorf („Neue Wannseebahn“) gebaut. Zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee nehmen die Vorortgleise den Umweg über die „alte Wannseebahn“ und bilden zusammen mit dieser die heute noch bestehende Wannseebahn. Heute fahren hier die S-Bahnlinien S1 bis Wannsee und S7 von dort weiter nach Potsdam. Da die Wannseebahn den Lokalverkehr bedient, fahren die Züge der Stammbahn zwischen Zehlendorf und Potsdamer Bahnhof ohne Zwischenhalt. |
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1907 |
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Erstmals fahren auf der Stammbahn die sogenannten Bankierszüge, die auf der Wannseebahn von Wannsee kommend bis Zehlendorf fahren, um von dort auf den Gleisen der Stammbahn ohne Halt zum Potsdamer Platz zu fahren. Die Schnelligkeit dieser Züge – sie fuhren bis zum Ende des 2. Weltkrieges und benötigten für die Fahrt von Zehlendorf zum Potsdamer Platz rund 10 Minuten – ist bis heute unerreicht. |
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1933 |
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Die Gleise der Stammbahn und der Wannseebahn werden zwischen Zehlendorf und dem Potsdamer Bahnhof in Berlin für die Züge der S-Bahn elektrifiziert. |
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1939 |
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Neben dem Fernverkehr findet auf der Stammbahn ein dichter Vorortverkehr zwischen Werder, Potsdam und Berlin statt. Zur Hauptverkehrszeit fahren die Züge ab Potsdam Park Sanssouci und Charlottenhof alle zehn Minuten zum Potsdamer Platz. In diesem Jahr wird der Haltepunkt Düppel/Kleinmachnow eröffnet. ![]() Zug auf der Stammbahn bei Dreilinden um 1935 |
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1945 |
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Im 2. Weltkrieg werden wichtige Anlagen der Stammbahn zerstört, so auch die Brücke über den Teltowkanal. Der verbleibende Eisenbahn-Fernverkehr wird auf andere Strecken, insbesondere die Stadtbahn konzentriert. Die Stammbahngleise zwischen Düppel und Griebnitzsee werden demontiert. Zwischen Zehlendorf und Düppel verkehrt im Pendelverkehr ein Dampfzug für die Bürger*innen Kleinmachnows. |
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1948Die Strecke von Zehlendorf nach Düppel/Kleinmachnow wird für die S-Bahn elektrifiziert. 1961Mit der Teilung Berlins durch den Mauerbau wird der Wiederaufbau der Stammbahn für der Fern- und Vorortverkehr unmöglich Der Bahnhof Düppel-Kleinmachnow liegt nun direkt an der Mauer in West-Berlin. Kleinmachnow verliert endgültig seinen Bahnanschluss. Erst 12 Jahre später verschwindet Kleinmachnow auch aus dem Bahnhofsnamen, der Bahnhof heißt ab 1973 nur noch „Düppel“. ![]() S-Bahn am Bahnhof Düppel/Kleinmachnow im Jahr 1962 1980Die Deutsche Reichsbahn nimmt den Streik der S-Bahner zum Anlaß, zahlreiche S-Bahn-Strecken in West-Berlin stillzulegen. Dazu zählen auch auch die Wannseebahn (heute S1) und die Strecke Zehlendorf – Düppel, dem letzten im Personenverkehr betriebenen Abschnitt der Stammbahn innerhalb Berlins! 1992Das Bundesverkehrsministerium bestätigt das sogenannte Pilzkonzept für den Wiederaufbau der Bahnstrecken in sowie von und nach Berlin. Die Stammbahn ist integraler Bestandteil des Konzepts. Zwar wird der Nord-Süd-Fernbahn-Tunnel gebaut, doch mehrere Zulaufstrecken fehlen bis heute und führen zu einer nur mäßigen Auslastung des Tunnels. Hierzu zählt auch die Stammbahn. 1994Auf dem westlichen Abschnitt der Stammbahn verkehrt erstmals der RE 1, der Magdeburg, Brandenburg a.d. Havel, Werder und Potsdam mit Berlin verbindet. Statt auf der Stammbahn über Zehlendorf und Steglitz muss er ab Griebnitzsee jedoch den Weg durch den Grunewald über die Wetzlarer Bahn zur Stadtbahn nehmen. Der RE 1 wird zur erfolgreichsten Regionalbahnlinie im Raum Berlin-Brandenburg. 1999Die Bürgerinitiative Stammbahn wird von Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin, Kleinmachnow und Potsdam gegründet. Die BI Stammbahn setzt sich für die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn für den Personenverkehr zwischen dem Potsdamer Platz und Griebnitzsee und damit für einen wichtigen Lückenschluß im Bahnangebot der Region Berlin-Brandenburg ein. 2015Die Idee eines Radschnellwegs auf der Trasse der Stammbahn findet Verbreitung. In Reaktion sprechen sich Umwelt und verkehrsverbände, Mandatsträger und Vertreter der Anlieger-Kommunen, Mitglieder des Senats und die Deutsche Bahn AG für den Erhalt der Trasse der Stammbahn als Bahnstrecke und die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs aus. Die Stimmen zur Stammbahn dokumentieren die Positionen. 2017Die Stimmen für die Stammbahn mehren sich in allen politischen Lagern und in fast allen anliegenden Städten und Gemeinden. Der Vertrag der Rot-rot-grünen Koalition in Berlin im Jahr 2016 vereinbart die Reaktivierung der Stammbahn als Regionalbahn als verkehrspolitisches Ziel. Den Worten müssen Taten folgen. Die Bürgerinitiative Stammbahn wird sich weiter dafür stark machen 2018180 Jahre Stammbahn. Die BI Stammbahn macht eine Sommerreise von Brandenburg a.d.H., Götz, Groß Kreutz (Havel), Werder Havel), Potsdam, Berlin Mexikoplatz nach Berlin Zehlendorf und wirbt für den Wiederaufbau der Stammbahn als Regionalbahn. |
Die Trasse der Stammbahn heute
Abschnitt Yorckbrücken bis Zehlendorf (von Nord nach Süd)
Quelle Fotos: Mitglieder der BIS, Simon Heller, Günther Drobisch
Abschnitt Zehlendorf bis Kleinmachnow
Quelle Fotos: Mitglieder der BIS, Simon Heller, Günther Drobisch

Die Bürgerinitiative
Wer wir sind
Die Bürgerinitiative Stammbahn ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin, Kleinmachnow und Potsdam. Die BI Stammbahn entstand 1999, um der Forderung nach einer besseren Schienen-Infrastruktur im Südwesten von Berlin und Brandenburg Nachdruck zu verleihen. Gemeinsames Ziel ist die Wiederinbetriebnahme der Berlin-Potsdamer Stammbahn – ausschließlich für den Personenverkehr. Die BI Stammbahn ist unabhängig und überparteilich.
Kontaktgruppe:
Hubertus Bösken, Kleinmachnow (Sprecher)
Simon Heller, Berlin-Schöneberg
Oswald Richter, Berlin-Steglitz
Rudolf Petrasch, Berlin-Zehlendorf (+)
Dr. Jens Klocksin, Kleinmachnow
Hans Marx, Potsdam-Babelsberg
Elrita Hobohm, Potsdam-Golm
StammbahnTisch
Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat an wechselnden Orten entlang der Stammbahn.
StammbahnTisch: Donnerstag, 19. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow, 14532 Kleinmachnow, Karl-Marx-Straße 18 (Bus 622, Halt Uhlenhorst, oder Bus 115, Halt Neuruppiner Straße).
Termine
StammbahnPost
Wenn Sie aktuelle Informationen zur Stammbahn per E-Mail erhalten möchten, schreiben Sie an info[AT]stammbahn.de.
Unser Flyer
Das Wichtigste in kompakter Form.
Einfach ausdrucken, mitnehmen und weitergeben.
Unsere Themen
Dokumente BI Stammbahn
09/2025. Wahlprüfsteine zur OB-Wahl in Potsdam 21.09.2025
02/2025. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl
09/2024. Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Brandenburg, 22.09. 2024
06/2024. Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl in Brandenburg, 09.06. 2024
09/2021. Wahlprüfsteine – Wahl zum Deutschen Bundestag, 26.09. 2021
09/2021. Wahlprüfsteine Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin, 26.09. 2021
09/2021. Die Stammbahn zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee:
Strecke und Vegetation
– Untersuchung und Fakten zum Eingriff in die bestehende Naturlandschaft bei Wiederaufbau der Stammbahn. Aktualisierung 09/2021
12/2020. Stellungnahme der BI Stammbahn zum Deutschlandtakt
– Ausführliche Stellungnahme der BI Stammbahn zum 3. Gutachterentwurf „Zielfahrplan Deutschlandtakt“ vom 30. Juni 2020. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift SIGNAL, Ausgabe 11/12 2020.
07/2020. Offener Brief an die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, und den Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Guido Beermann
– ARGUS Potsdam, BUND Brandenburg, BI Stammbahn, EVG Brandenburg, DBV Nordost und IGEB fordern Entscheidung zum Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn
04/2020. Stellungnahme zum Südwest-Korridor bzw. der Potsdamer Stammbahn für das Bündnis Schiene Berlin Brandenburg – Unterzeichner: BI Stammbahn, BUND Brandenburg, ARGUS Potsdam, EVG Brandenburg. DBV Nordost, IGEB
09/2019. Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Brandenburg,09/2019
Aktuelles / Andere Stellungnahmen
18.01.2023 VBB zu Stammbahn vs. Industriegleis Wannseebahn
07/2020. Anforderungsmerkmale Korridor Potsdamer-Stammbahn/Wannseebahn
– Erarbeitet im Rahmen der Arbeitsgruppe 1, Zielkonzept, des Bündnis Schiene Berlin Brandenburg
10/2020. Zielkonzept 2025/2030/2035 – Masterplan für den Schienenverkehr in der Region Berlin-Brandenburg des Bündnis Schiene Berlin Brandenburg (BSBB)
– Informationen zum BSBB und den letzten Stand des Zielkonzepts vom 1. Oktober 2020 finden Sie auf der Seite des Bündnis Schiene Berlin Brandenburg (httpsss://buendnis-schiene-bb.de/)
Kontakt
Wir freuen uns über
Ihre Unterstützung:
Sprechen Sie uns an
Die BI Stammbahn ist offen für alle, die mitwirken wollen oder einfach „nur“ Interesse haben!


