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Wir wollen, dass die Stammbahn wieder fährt !

Die Bürgerinitiative Stammbahn wirbt für den Wiederaufbau der Berlin-Potsdamer Stammbahn als Regionalbahnstrecke.

Für die Stammbahn spricht:

Zehlendorf-Düppel, Kleinmachnow und der Europarc Dreilinden, mittelbar auch Teltow und Stahnsdorf, werden an das Schienennetz angebunden.

Der Berliner Südwesten und Potsdam / Brandenburg / Belzig werden - über den Nord-Süd-Tunnel - mit dem neuen Zentralbahnhof (Lehrter Bahnhof) und dem nordöstlichen Berliner Umland bzw. dem nördlichen Brandenburg verbunden.

Die Stadtbahn-Trasse zwischen Ost- und Westkreuz wird entlastet, auch im Störfall.



Der Gleiskörper der 1945 (in Brandenburg) und 1980 (in Berlin) stillgelegten Verbindung muß grunderneuert werden. Die Trasse der 1838 eingerichteten Bahnlinie, dem "Stamm" des preußischen Eisenbahnnetzes, zwischen S-Bahnhof Zehlendorf und Bahnhof Griebnitzsee ist bis heute freigehalten. Wir wollen, dass berechtigten Anliegerinteressen wie dem Lärmschutz Rechnung getragen wird.

Warum soll die Stammbahn wieder fahren ?

Die Stammbahn ist eine schnelle und ökologische Alternative zum Auto und findet hohe Akzepanz.

Vom Haltepunkt Kleinmachnow/Düppel sind Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Potsdamer Platz in jeweils 12 Minuten erreichbar (DB Netz Berlin, 2000).

Das Fahrgastaufkommen zwischen Potsdamer Platz und Zehlendorf soll bei 15.000 Reisendenden-km pro km Streckenlänge, zwischen Zehlendorf und Potsdam bei 12.000 Reisenden-km pro km Streckenlänge liegen (European Transport Consultants Berlin, 1998). Mit geschätzten 2.500 Ein- und Ausstiegen wird Kleinmachnow/Düppel der aufkommenstärkste Bahnhof an der Strecke sein (DB Regio Potsdam, 2000).

Das verbesserte ÖPNV-Angebot wird zu Verlagerungen vom MIV zum ÖPNV in Höhe von 6.590 Fahrten am Tag führen, weitere 1.240 ÖPNV-Fahrten werden induziert. 6.590 Personenfahrten pro Tag mit dem Auto weniger entlastet die Straßen täglich um 190.000 PKW-Kilometer (Intraplan Consult München, 1998).



Wer mitmacht:

Die Bürgerinitiative Stammbahn entstand 1999 als Zusammenschluss von jetzt über 100 Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin, Kleinmachnow und Potsdam.

Bisher unterstützen über 1.300 Menschen den Wiederaufbau mit ihrer Unterschrift.

Mandatsträger und Verwaltungschefs aus Potsdam, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow haben wiederholt ihre Haltung erklärt, die BVV Zehlendorf hat das positive Votum in ihrer letzten Sitzung im Dezember 2000 bekräftigt.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat im März 1999 den Ausbau der Stammbahn gefordert, der Landtag von Brandenburg im Juli 2000 - auf der Basis eines Entschließungsantrags von SPD und CDU - die Fertigstellung des Gesamtvorhabens bis zum Jahre 2005.




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