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Nr. 65 - Oktober/November 2006 |
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!
Der Fortschritt ist eine Schnecke – das gilt auch für den Wiederaufbau der Stammbahn. Doch gibt es wieder Bewegung in Sachen Stammbahn: die Länder Berlin und Brandenburg haben eine Kosten-Nutzen-Untersuchung für die Stammbahn vereinbart. Darüber und über die weiteren Perspektiven zu sprechen lohnt - wir wollen das beim nächsten StammBahnTisch tun, und zwar am
Montag, dem 13. November um 19.30 Uhr
im Restaurant/Café Machenow op’m Sande, Zehlendorfer Damm 104, Kleinmachnow
(Busverbindung: Linie 117, 620, 623, 628 bis Haltestelle Meiereifeld/Zehlendorfer Damm - von dort ca.5 Minuten Fußweg)
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Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Koordination Berliner Bahnhöfe und Strecken, Peter Debuschewitz, nahm im Gespräch mit der Bahnkundenzeitschrift “punkt 3“ (Ausgabe vom 26. Oktober 2006) zur Planung des Wiederaufbaus der Stammbahn Stellung. Wörtlich sagte er:
„Derzeit sind die Länder Berlin und Brandenburg dabei, für diese Strecke eine Kosten-Nutzen- Untersuchung vorzubereiten. Bei einem Faktor deutlich über 1 – wovon man ausgehen kann – werden weitere Planungen in Angriff genommen.“
Ein Faktor deutlich über 1 - das heißt mit anderen Worten: Der volkswirtschaftliche Nutzen (Gewonnene Reisezeit, vermiedene Autofahrten, vermiedene Unfälle, reduzierte Umweltbelastung usw. - jeweils umgerechnet in Euro) wird dabei durch die Kosten geteilt; und das Ergebnis dürfte also, wie Debuschewitz meint, größer als 1 sein, d.h. der Nutzen größer als die Kosten.
Die Kosten-Nutzen-Untersuchung soll im Jahre 2007 vorliegen – und nach der Kosten-Nutzen-Untersuchung folgen „weitere Planungen“. Das ist natürlich nicht der erste Spatenstich, aber besser als völliger Stillstand.
Und dass der neue brandenburgische Infrastrukturminister Reinhold Dellmann ein „Mann vom (Bahn-)Fach“ ist, sollte uns ebenfalls optimistisch stimmen.
Mit freundlichen Grüßen Jürgen Vietig
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Nr. 68 - Februar/März 2007 Nr. 67 - Januar 2007
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