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Nr. 64b - August 2006

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!

Die Sommerpause ist vorbei – es ist Zeit, Bilanz zu ziehen nach dem diesjährigen, nunmehr 7. Stammbahnfest und zugleich den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz am 2.Juli nicht nur mit Worten zu danken.

Das soll geschehen am

Montag, dem 11. September um 19.30 Uhr

Im Restaurant/Café Machenow op’m Sande, Zehlendorfer Damm 104, Kleinmachnow

(Busverbindung: Linie 117, 620, 623, 628 bis Haltestelle Meiereifeld/Zehlendorfer Damm - von dort ca.5 Minuten Fußweg)



Geplante Stilllegungen von Bahnstrecken, Ausdünnung von Fahrplänen in Brandenburg – das scheinen keine guten Voraussetzungen für die Wiederinbetriebnahme der Stammbahnstrecke zu sein. Doch der erste Anschein täuscht. Während es sich bei den geplanten Stilllegungen um Strecken handelt , die zum Teil von nicht einmal 250 Passagieren täglich benutzt wurden, kann die Stammbahn nach Berechnungen der Landesregierung mit 12 000 Fahrgästen täglich rechnen. Stilllegungen in Regionen, wo die Bahn kaum genutzt wird, können nicht als Argument gegen eine Strecke ins Feld geführt werden, für die ein nachgewiesener Bedarf besteht.

Das sieht auch der Berlin-Brandenburgische Bahnkundenverband so. Aus Anlass des 45. Jahrestages des Mauerbaus hat er kritisiert, dass Bahnstrecken, die durch Kriegsfolgen und Teilung bedingt außer Betrieb sind, immer noch auf ihren Wiederaufbau warten müssen. In der Presseerklärung, die ausdrücklich die Stammbahn nennt, heißt es:

„Zahlreiche Maßnahmen befinden sich schon jahrelang in der "Prüfung", ohne dass es bisher konkrete Ergebnisse gibt. Verzögern und hinhalten scheint die Taktik zu heißen. … Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband erwartet von allen drei Beteiligten, dass sind Bundesverkehrsministerium und die Landesregierungen von Brandenburg und Berlin, ein nachdrückliches Engagement für einen konkreten Zeitplan zur Wiederherstellung der notwendigen und immer noch fehlenden Schienenverbindungen im Großraum Berlin. Während alle Bevölkerungsprognosen ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum im sogenannten "Speckgürtel" in den nächsten Jahrzehnten vorhersagen, wird der Wiederaufbau immer wieder mit den Argumenten eines fehlenden Bedarfs und angeblich fehlender finanzieller Mittel abgelehnt.“

Die Bürgerinitiative Stammbahn steht keineswegs allein mit ihrer Forderung nach Wiederaufbau der Stammbahn – sie erwartet ebenfalls, dass das „Verzögern und Hinhalten“ endlich beendet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Vietig


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Nr. 68 - Februar/März 2007
Nr. 71 - Oktober 2007