Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!
Bis Ende April dieses Jahres – so hieß es - sollte eine vom VBB in Auftrag gegebene Potentialanalyse vorliegen, die die Grundlage für die Ausschreibung der Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn bilden soll. Wie jetzt eine Nachfrage beim VBB ergab, ist es jedoch keineswegs so weit. Die Länder Berlin und Brandenburg sind immer noch dabei, „sich abzustimmen“, wie es so (un)schön heißt, wenn Behörden ihren Aufgaben nicht gerecht werden. Denn dass die Stammbahn in Zukunft immer wichtiger wird, zeigt eine Studie des brandenburgischen Landesamtes für Bauen und Verkehr, das dem Infrastrukturministerium untersteht. Danach wird die Bevölkerungszahl im Bereich der Stammbahntrasse bis zum Jahre 2030 (im Vergleich zum Jahr 2002) um mehr als 10 Prozent zunehmen, während sie in fast allen Randregionen Brandenburgs um mehr als 10 Prozent abnehmen wird, auch dort, wo in den letzten Jahren Schienenwege aufwendig erneuert wurden.
„Es gibt leider noch zu viele Städte, die diese Prognosen ignorieren“, wird Brandenburgs Infrastrukturminister Dellmann (SPD) im „Tagesspiegel“ zitiert – in seinem Hause gibt es offenbar Beamte, für die dasselbe gilt.
Das Stammbahnfest soll Bürgern und Politikern noch einmal vor Augen führen, wie wichtig die (Wieder-)Inbetriebnahme der Stammbahn ist. Eine vom europarc erstellte Studie, die in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, wird das zweifellos ebenfalls zeigen und unsere Argumentation auf dem Stammbahnfest unterstützen.
Die letzten Vorbereitungen für das Stammbahnfest müssen jetzt zu Ende geführt werden. Deshalb trifft sich der StammBahnTisch am
Mittwoch, dem 9. Mai um 19.30 Uhr im Restaurant/Café Machenow op’m Sande, Zehlendorfer Damm 104, Kleinmachnow
(Busverbindung: Linie 117, 620, 623, 628 bis Haltestelle Meiereifeld/Zehlendorfer Damm - von dort ca.5 Minuten Fußweg)
Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
Mit freundlichen Grüßen Jürgen Vietig
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