Nr. 77 - September 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

nachdem das vom Land Brandenburg beauftragte Büro zu einer negativen Nutzen-Kosten-Untersuchung gekommen war, hatten wir uns intensiv – und mit Unterstützung des Fahrgastverbandes IGEB – mit der Arbeit auseinandergesetzt. Unsere konkrete Kritik an einzelnen Parametern der Bewertung (abweichende Einwohnerprognose; kein Bezug auf geltenden Landesnahverkehrsplan) haben wir zusammengefasst und an das Ministerium für Infrastruktur übermittelt. Unser Schreiben vom 17. Juni 2008 ist leider bislang ohne Antwort geblieben.

Verschiedentlich sind wir auf den nächsten Stammbahntisch angesprochen worden. Unsere Absicht war, nach Vorliegen des genannten Antwortschreibens einzuladen und zu informieren. Bereits bei unserer Pressekonferenz zum Thema haben wir keinen Hehl aus unserer politischen Bewertung gemacht: Die Länder Berlin und Brandenburg wollen – entgegen aller Bekundungen – die Stammbahn nicht; die (verunglückte) NKU soll die Beerdigung erster Klasse sein. Deshalb bestand weitgehend Übereinstimmung, dass sich unsere künftige Arbeit auf die Forderung einer S-Bahn-Verlängerung von Zehlendorf in Richtung Griebnitzsee konzentrieren sollte. Auch dieses wird Gegenstand des nächsten Stammbahntisches sein, der voraussichtlich Anfang Oktober stattfinden wird. Eine Einladung ergeht separat.

Freundliche Grüße

Hubertus Boesken Dr. Johannes Schaefer


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