Planung

Die Bemühungen zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn


Wie ist der Stand der Planung ?

Die Vorentwurfsplanung ist abgeschlossen, die Wirtschaftlichkeitsrechnung der DB AG läuft derzeit.
Das mit Berlin und Brandenburg verabredete Betriebsprogramm geht von zwei Regionalbahn-Linien im 30 Min.-Takt aus, also zwei Zugpaare pro Stunde. Vorgesehen sind Haltepunkte in Zehlendorf; Kleinmachnow/Düppel und Dreilinden (Europarc), für Steglitz und Schöneberg nur optional, da keine Bestellung von Berlin vorliegt.
Zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee ist ausschließlich Personenverkehr vorgesehen; Güterverkehr wird wie bisher parallel zur Wannseebahn und ab Zehlendorf über die Stammbahntrasse bis Schöneberg geleitet. Die Einführung von Güterzügen in den Nord-Süd-Tunnel ist aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen.
Die Fertigstellung könnte in zwei Etappen erfolgen; nach Baubeginn 2003 zunächst bis 2005/6 Lückenschluß zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee, anschließend bis 2006/7 Instandsetzung der Trasse Potsdamer Platz - Zehlendorf als elektrifizierte Strecke.

Was kostet die Stammbahn ?

Ca. 25,5 Mio. Euro (50 Mio. DM) für den Tunnelmund zum Nord-Süd-Tunnel sind bereits durch ein Bundesdarlehen finanziert; diesen Betrag muss die DB AG allerdings zurückzahlen, wenn die Stammbahn nicht bis 2006 fährt. Die verbleibenden Kosten in Höhe von ca. 175 Mio. Euro (342 Mio. DM). Davon entfallen das Land Brandenburg ca. 44 Mio. Euro (86 Mio. DM), auf das Land Berlin ca. 131 Mio. Euro (256 Mio. DM). Die Länder haben in der Sammelvereinbarung Nahverkehr von 1998 bereits insgesamt ca. 41 Mio. Euro (79,8 Mio. DM) für das Projekt reserviert.


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