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170 Jahre Potsdamer Stammbahn
Im September 1838 nahm die Berlin Potsdamer Stammbahn den Betrieb auf. Damit wurde die nach Nürnberg-Fürth (1835) und Dresden-Leipzig (1837) dritte deutsche und erste preußische Eisenbahn eröffnet, der „Stamm“ des sich in den folgenden Jahren entwickelnden Netzes.
Das Jubiläumsjahr 2008 gibt Anlass, sich mit der Stammbahn und ihrer Bedeutung für die Entwicklung für die Gemeinde Kleinmachnow zu beschäftigen. Folgende Aktivitäten sind denkbar:
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„Streckenläufer“ – eine Radwandertour entlang der Stammbahntrasse, von Zehlendorf oder Düppel /Kleinmachnow nach Griebnitzsee. Die Spurensuche entlang der Trasse lässt die sichtbaren Zeugnisse der Bahngeschichte wie z. B. die Brücke über die alte Autobahntrasse in Dreilinden oder das Bahnwärterhaus erkennbar werden. Zum Abschluss ist ein Besuch im S-Bahn-Museum Griebnitzsee denkbar. Der Streckenabschnitt von Zehlendorf nach Düppel / Kleinmachnow bietet sich für eine Wanderung an, zumal dort noch der bis 1980 befahrene Gleiskörper liegt. Termin: Mai / Juni 2008, verantwortlich: Detlev Hammann
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„Die Stammbahnsiedlung“ – wie das „Neue Kleinmachnow“ an der Bahn entstand. Die Siedlungsgeschichte ist eng mit der Stammbahn verbunden. In den 1920er und 1939er Jahren wurde der Parzellenverkauf mit einem in Aussicht gestellten Haltepunkt der Stammbahn beworben. 1938 protestierten „8000 Siedler ohne Gleisanschluss“, wie die Regionalpresse berichtete. Im Juli 1939 eröffnete schließlich der Bahnhof Düppel /Kleinmachnow. Die Verknüpfung von Siedlungs- und Verkehrsentwicklung könnte im Rahmen eines Symposiums mit Stadt-, Regional- und Verkehrsplanern diskutiert werden. Welche Anforderungen an den Städtebau stellen wir heute? Was sind die Voraussetzungen für (sub-) urbane Mobilität? Termin: Oktober 2008, verantwortlich: Jens Klocksin
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„170 Jahre in 170 Bildern“ – eine Ausstellung zur Potsdamer Stammbahn. Eine Dokumentation der Geschichte der Stammbahn bis zur Gegenwart informiert über die bewegte Geschichte der Bahnlinie, in der sich prägende Phasen der deutschen Geschichte spiegeln: Die Anfänge der Industrialisierung, der II. Weltkrieg, die Demontage, die deutsche Teilung – und die Wiedervereinigung. Die Ausstellung sollte professionell gestaltet sein und wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, und dabei nicht auf populäre Darstellungsformen verzichten. Ausstellungsorte können das Rathaus, das Industriemuseum und örtliche Schulen sein, aber auch Standorte entlang der Trasse zwischen Berlin und Magdeburg und darüber hinaus.Termin: ab Mittelfreigabe, (begleitend) verantwortlich: Udo Dittfurth, Jürgen Vietig
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Vortrag der BI Stammbahn Stellungnahme zur Nutzen-Kosten-Untersuchung